
(Patria) - Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat bestätigt, dass die EU den jüngsten Vorschlag der USA zu den Handelsgesprächen erhalten hat, jedoch keine Details preisgegeben. Sie erklärte, die EU sei zu einer Einigung bereit, aber auch zu der Möglichkeit, dass diese nicht zustande kommt.
Die Frist, die US-Präsident Donald Trump für den Abschluss einer Vereinbarung gesetzt hat, läuft am 9. Juli ab. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten die zusätzlichen Zölle auf Importe aus der EU verdoppelt werden – von 10 auf 20 Prozent.
Die EU leidet bereits unter US-Zöllen auf Autos, Stahl und Aluminium, und möglicherweise könnten auch Halbleiter und pharmazeutische Produkte betroffen sein.
Der französische Präsident Emmanuel Macron erklärte, er wolle eine schnelle Einigung, jedoch nicht unter unausgewogenen Bedingungen – und ließ verlauten, dass die EU, falls nötig, mit gleicher Münze zurückschlagen werde.
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