
(Patria) - Mindestens 30 Busse mit Kennzeichen aus Serbien hat ein Reporter von Radio Slobodna Evropa bei der heutigen Kundgebung in Banja Luka registriert, die nach der Sitzung der NSRs stattfindet.
Auf der Sitzung wurde der Bericht der sogenannten Unabhängigen internationalen Kommission zur Untersuchung des Leids aller Völker in der Region Srebrenica von 1992 bis 1995 angenommen, die von der Regierung der Republika Srpska eingesetzt wurde.
In dem angenommenen Bericht heißt es unter anderem, dass "in Srebrenica kein Völkermord begangen wurde".
Zur Kundgebung in Banja Luka hatte der Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, wie er sagte, "wegen der Ankündigung der Verabschiedung der Resolution über Srebrenica in der UNO" aufgerufen.
Nach Banja Luka kamen heute auch Vertreter der Behörden aus Serbien - Ana Brnabić, Präsidentin der Nationalversammlung, und Nikola Selaković, Minister für Arbeit, Beschäftigung, Veteranen- und Sozialfragen in technischem Mandat.
Auf der Kundgebung sind auch Flaggen des bosnisch-herzegowinischen Entität Republika Srpska, des benachbarten Serbien und des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu sehen.
In einer der Straßen im Zentrum von Banja Luka stehen auch Busse aus Belgrad, Šabac, Obrenovac, Loznica und Ub, berichtet RSE.
Über die organisierte Anreise serbischer Staatsbürger zur Kundgebung in Banja Luka berichtet auch das Portal Istraga.ba auf seiner Plattform X.
Zur Kundgebung "Srpska te zove" (Die Republika Srpska ruft dich) in Banja Luka, die vom Regime Milorad Dodiks organisiert wird, schreibt Istraga.ba, seien Busse aus Belgrad und Šabac eingetroffen.
Autobusi iz Beograda i Šapca pristižu u Banja Luku na miting “Srpska te zove” koji organizira režim @MiloradDodik pic.twitter.com/xk0LSxgeI2
— Istraga.ba (@IstragaB) April 18, 2024
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