Delegation des Kantons Sarajevo legt Blumen an Gedenkstätte für tragisch ums Leben gekommene Babys aus dem Heim Bjelave nieder

Patria
AutorPatria
15:14
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Delegation des Kantons Sarajevo legt Blumen an Gedenkstätte für tragisch ums Leben gekommene Babys aus dem Heim Bjelave nieder

(Patria) - Eine Delegation des Kantons Sarajevo hat heute Blumen an der Gedenkstätte und den Gräbern von sechs Babys auf dem Stadtfriedhof „Vlakovo“ niedergelegt, die vor 17 Jahren bei einem Brand im Kinderheim „Bjelave“ ums Leben kamen, und mit dem Rezitieren der Fatiha und einer Schweigeminute den Jahrestag ihres tragischen Todes begangen.

An jenem schicksalhaften 22. April 2007 verloren die jüngsten Schützlinge des Kinderheims „Bjelave“ ihr Leben: Medina Bostandžija, Al'dina-Dalal Akmadžić, Amina Čustović, Džemal Šabanović, Faik Krasnići und Damir Pejanović, während 18 Kinder damals schwer und leicht verletzt wurden.

„Es ist auch nach 17 Jahren noch genauso schmerzhaft, sich an die Tragödie zu erinnern, die jeden Menschen tief erschüttert hat. Wir vergessen nicht und dürfen nicht vergessen, denn die Fürsorge für Kinder muss an erster Stelle stehen. Niemals wieder darf es auch nur das kleinste Versäumnis geben, wenn es um ihre Sicherheit geht“, sagte die Ministerin für Arbeit, Sozialpolitik, Vertriebene und Flüchtlinge des Kantons Sarajevo, Enda Pavić Pečenković.

Sie betonte, dass das von ihr geleitete Ministerium, neben den bereits nach dem tragischen Ereignis ergriffenen Maßnahmen, weiterhin in die Infrastruktur investiert, um die Lebensbedingungen der Heimbewohner so qualitativ hochwertig wie möglich zu gestalten.

„Das Heizsystem wurde rekonstruiert, es wird in die Renovierung der Räumlichkeiten investiert, in denen die Kinder untergebracht sind. Außerdem wurden mehrere kleine Pflegefamilien für Kinder ohne elterliche Fürsorge eröffnet, die sich in sozialer Notlage befinden, wo sie rund um die Uhr betreut werden und angemessene Bedingungen vorfinden, auf die größtmöglichen Wert gelegt wird“, fügte Ministerin Pavić-Pečenković hinzu.

Der amtierende Direktor der Kantonalen öffentlichen Einrichtung „Heim für Kinder ohne elterliche Fürsorge“, Amar Ećo, betonte, dass dieses Ereignis eine Mahnung für alle sei und dass alles, was in Zukunft unternommen werde, dem Schutz der Kinder dienen müsse.

An den kleinen Gräbern legten auch Delegationen der Stadt Sarajevo, des Gemeinderats Centar, der Gemeinde Centar sowie des Kommunalen Bestattungsunternehmens KJKP Pokop Blumen nieder.

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