
(Patria) - Die G7-Staaten haben Israel gestern aufgefordert, das Völkerrecht einzuhalten und die Palästinenser auf humane und würdige Weise zu behandeln.
Die Außenminister der G7-Staaten forderten in einer gemeinsamen Erklärung eine gründliche und transparente Untersuchung glaubwürdiger Vorwürfe von Verbrechen und die Sicherstellung der Rechenschaftspflicht für jegliche Missbräuche oder Rechtsverletzungen.
„Israel muss im Einklang mit seinen Verpflichtungen aus dem Völkerrecht handeln und die Menschen auf humane und würdige Weise behandeln“, hieß es in der Erklärung.
Sie bekräftigten ihre Ablehnung der geplanten israelischen Militäroperation in Rafah im südlichen Gazastreifen, die ihrer Meinung nach katastrophale Folgen für die Zivilbevölkerung hätte.
In der Erklärung der G7-Außenminister wird auch zum Schutz der Zivilbevölkerung in Gaza und zur Deckung ihres humanitären Bedarfs aufgerufen.
„Wir sind zutiefst besorgt über die Binnenvertreibung innerhalb von Gaza und die Risiken einer Zwangsumsiedlung aus Gaza“, heißt es weiter in der Erklärung.
Die G7 ist ein zwischenstaatliches politisches und wirtschaftliches Forum, das Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten sowie die Europäische Union als nicht-offizielles Mitglied umfasst.
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