
(Patria) - Vier Menschen starben gestern, als ein Leichtflugzeug in St. Andrä im Lungau in Österreich abstürzte.
Das Flugzeug startete in Zagreb und sollte ursprünglich in Salzburg landen. Die Absturzursache ist noch nicht klar, berichtet Salzburg24.
Der Unfall ereignete sich am Mitterberg im Bezirk Lintsching, mitten im Wald auf steilem, unwegsamem Gelände. Ein Zeuge hörte einen Knall und informierte den Rettungsdienst.
Das Kleinflugzeug Cirrus SR-20 startete in Zagreb und es wird vermutet, dass es kurz nach 15 Uhr auf bisher ungeklärte Probleme stieß, die zum Absturz führten.
Als Zielflughafen war Salzburg angegeben, so die Polizei. Die Identifizierung der Leichen steht noch aus.
Ständiger Regen und das steile Gelände erschwerten die Rettungsarbeiten, die bis tief in die Nacht andauerten.
Am Einsatz waren ein Notarzthubschrauber, ein Notarzt und drei Rotkreuz-Rettungswagen, die Feuerwehren St. Andrä, Tamsweg und Ramingstein, die Bergrettung Tamsweg und die Polizei beteiligt.
Das Landeskriminalamt Salzburg und Flugunfallexperten untersuchen nun die Wrackteile, um die Absturzursache zu ermitteln.
Wie ORF Salzburg berichtet, galt das Wetter im Lungau zum Zeitpunkt des Unfalls als schwierig für Sichtflüge – wegen teilweise dichter Bewölkung und Windturbulenzen.
Zudem wird berichtet, dass das abgestürzte Flugzeug standardmäßig mit einem Notfallschirm ausgestattet war, der mittels Sprengladung ausgelöst wird. Das Rettungssystem sei jedoch offenbar nicht ausgelöst worden, meldet die APA.
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