
(Patria) - Die Zahl der Todesopfer bei den katastrophalen Überschwemmungen in Spanien ist auf 217 gestiegen, und Dutzende Menschen werden weiterhin vermisst, teilten die spanischen Behörden heute mit.
Zuvor hatte der spanische Premierminister Pedro Sánchez erklärt, dass bei den Überschwemmungen, die Spanien diese Woche heimgesucht haben, 211 Menschen ums Leben gekommen seien.
Rund 3.000 Haushalte sind laut Beamten immer noch ohne Strom, berichtete Reuters.
Sánchez kündigte an, dass weitere 5.000 Soldaten in die von den Überschwemmungen betroffenen Gebiete entsandt würden.
Der spanische Premierminister betonte, dass Spanien mit den „schwersten Überschwemmungen dieses Jahrhunderts“ konfrontiert sei und appellierte an die Einheit, um die schweren Folgen zu überwinden.
Er kündigte an, dass untersucht werde, ob menschliches Versagen zu den katastrophalen Folgen der Überschwemmungen beigetragen habe.
Tausende Freiwillige sind ebenfalls an der Suchaktion beteiligt.
Bewohner der von Überschwemmungen betroffenen Gebiete werfen den zuständigen Behörden vor, dass die Hochwasserwarnung über Mobiltelefonnachrichten mit zwei Stunden Verspätung versandt wurde und dass es keine rechtzeitige Reaktion auf die Beseitigung der Folgen der Überschwemmungen gab.
Die Zahl der Todesopfer bei den Überschwemmungen in Spanien in dieser Woche ist die höchste in Europa seit 1967, als bei Überschwemmungen in Portugal mindestens 500 Menschen ums Leben kamen.
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