
(Patria) - Österreich führt ab dem nächsten Jahr drastische Maßnahmen für Fahrer ein, die zu schnell fahren.
Die dortige Polizei wird Fahrzeuge vor Ort beschlagnahmen, und es ist auch möglich, dass das Fahrzeug dauerhaft beschlagnahmt wird.
Der österreichische Nationalrat hat am Mittwoch in Wien den Vorschlag von Verkehrsministerin Leonore Gewessler angenommen, nach dem die neuen Maßnahmen ab März 2024 gelten werden.
Gemäß diesem Vorschlag kann die Polizei Ihr Auto für zwei Wochen beschlagnahmen, wenn Sie in Österreich auf einer Straße 60 km/h zu schnell oder auf einer Autobahn 70 km/h zu schnell fahren, berichtet Fenix-Magazin.
„Wenn Sie den Verstoß wiederholen, kann die Polizei das Fahrzeug dauerhaft beschlagnahmen. In diesem Fall wird das Fahrzeug versteigert, und 70 Prozent des Verkaufserlöses fließen in den Fonds für Verkehrssicherheit. Die restlichen 30 Prozent gehen an die lokalen Behörden“, heißt es im Verkehrsministerium zu den Gesetzesänderungen.
Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 80 km/h innerorts oder 90 km/h außerorts wird das Fahrzeug sofort beschlagnahmt und versteigert, unabhängig davon, ob es sich um einen Erst- oder Wiederholungsverstoß handelt. Ziel dieser Maßnahmen ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit.
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