
(Patria) - Der Botschafter von Bosnien und Herzegowina im Iran, Nijaz Čardaklija, erklärte gegenüber N1, dass alle bosnischen Staatsbürger, die sich im Iran aufhalten, derzeit sicher seien und in ständigem Kontakt mit der Botschaft in Teheran stünden. Er fügte hinzu, dass die Situation in der Hauptstadt ruhig sei, ohne Panik, und dass das tägliche Leben normal verlaufe.
Die Botschaft von Bosnien und Herzegowina steht in ständigem Kontakt mit allen unseren Staatsbürgern im Iran, nicht nur in Teheran. Heute ist die Diaspora aus Bosnien und Herzegowina klein, und ich persönlich sowie mein Kollege Mojmar Spajić kennen jeden unserer Bürger im Iran. Sie alle haben meine Telefonnummer und melden sich, wenn sie etwas brauchen – sagte Čardaklija.
Er betonte, dass keiner von ihnen während der israelischen Angriffe heute Morgen in Gefahr gewesen sei.
– Es gibt keine Panik. Die Situation in Teheran ist stabil, Geschäfte sind geöffnet, die Menschen gehen aus, kaufen Lebensmittel, das Leben funktioniert normal. Teheran ist keine Kriegszone, da weder in der Stadt selbst noch in ihrer Umgebung militärische oder nukleare Ziele liegen. Diese Anlagen befinden sich weit entfernt – im Süden und Osten des Landes. Auch bei dieser Angriffswelle gab es keine Angriffe auf Teheran – fügte er hinzu.
Seinen Angaben zufolge befinden sich 99 % der bosnischen Staatsbürger in der Hauptstadt.
– Gestern hatten wir ein Treffen mit unseren Bürgern in der Botschaft, und heute werden wir ein weiteres abhalten, um zu sprechen und ihre Meinungen zu hören. Die Menschen arbeiten normal und sind an ihren Arbeitsplätzen – sagte der Botschafter.
Wie er jedoch mitteilte, äußerte ein Bürger Bosnien und Herzegowinas, der sich als Tourist im Iran aufhält, den Wunsch, seinen Aufenthalt abzubrechen und das Land zu verlassen.
– Es handelt sich um einen Herrn, der sich aus Schiras im Südwesten des Iran gemeldet hat. Er bat um Rat, wie er das Land verlassen könne. Wir stehen mit ihm in Kontakt und werden ihm helfen, den Iran ordnungsgemäß und ohne Probleme zu verlassen. Ich erwarte keine Komplikationen, es ist möglich, dass es heute keine Flüge gibt, aber die Situation wird sich bald beruhigen – erklärte Čardaklija.
Er betonte, dass das erste Zeichen der Stabilisierung die Wiederaufnahme des regulären Flugverkehrs sein werde, was seiner Meinung nach ein klares Signal für eine Deeskalation sein werde.
– Wir rufen weiterhin zur Ruhe auf. Es wird erwartet, dass Israel seine Operationen weiter verstärken könnte, was zu einer noch stärkeren Reaktion des Iran führen könnte. Die erste Welle von 100 Drohnen war eher symbolisch – schloss der Botschafter von Bosnien und Herzegowina im Iran.
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