1260 (IST) NICHT 2520: Nikšićs Interpretation – Medien lügen, Gewerkschafter verstehen nur falsch

Amra Vrabac
AutorAmra Vrabac
20:27
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1260 (IST) NICHT 2520: Nikšićs Interpretation – Medien lügen, Gewerkschafter verstehen nur falsch

Schreibt: Amra Vrabac

Gerade als der Premierminister der Föderation Bosnien und Herzegowina, Nermin Nikšić, am Donnerstagabend den Medien erklärte, sie seien heuchlerisch und verbreiteten ungeprüfte Nachrichten wie jene, dass die „föderalen Budgetempfänger“ die Hilfe erhalten würden, die die Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina per Verordnung ermöglicht hatte, weil sie nicht 2.520 KM, sondern „nur einmalig 1.260 KM“ erhalten würden, folgte ein neues Problem für den eingesetzten Premierminister.

So redete Nikšić auf die Medien, die Gegner, die Nicht-Budgetempfänger, pardon die Nichtstuer ein, denn Budgetempfänger sind seiner Meinung nach Arbeiter, die ihr Gehalt verdienen, auf alle der Reihe nach, und betonte, dass von dieser Hilfe der Premierminister, also er selbst, die Minister und die Parlamentarier ausgenommen seien. In dieser seiner Ansprache behauptet er, es gebe keine „zweite Rate“, da mit dem Beschluss vom 18. Dezember eine einmalige Hilfe von 1.260 KM festgelegt worden sei. Obwohl die Verordnung dazu gedacht war, den „Mindestlohn zu erhöhen“, was eine Nebelkerze von Nikšić und Minister Vojin Mijatović ist, da die Verordnung für keinen Arbeitgeber bindend ist.

Man sagt, der Morgen sei klüger als der Abend, so feuerte der Vorsitzende der Unabhängigen Gewerkschaft der Staatsbediensteten und Angestellten in der Föderation Bosnien und Herzegowina, Samir Kurtović, am Freitagmorgen los, dass sie im nächsten Jahr auch den Rest des Geldes erhalten würden. Dies bestätigte er gegenüber mehreren Medien. Damit der Premierminister uns nicht wieder ausschimpft, haben wir heute Morgen beim Presseamt der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina um eine Erklärung bzw. Überprüfung dieser Information gebeten und ob es einen neuen Beschluss geben wird, wenn der Haushalt für das Jahr 2024 verabschiedet wird. Aus dem Amt hat uns bis zum Ende der Arbeitszeit niemand geantwortet. Ihrer Arbeitszeit, denn Journalisten arbeiten immer.

Doch der Gewerkschafter Samir Kurtović erhielt den Auftrag, denselben Medien, denen er am Morgen eine Geschichte erzählt hatte, zu erklären, dass er es nicht richtig verstanden habe und dass mit der Regierung keine Auszahlung einer zweiten Rate vereinbart worden sei und dass sie für jede Art von Hilfe dankbar seien.

So sah Nikšić keine Notwendigkeit, den Gewerkschafter zu dementieren, wie er es in der Nacht zuvor getan hatte, als er die Medien beschuldigte, etwas zu erfinden. Also erfinden die Medien etwas, und die Gewerkschafter verstehen es nur falsch. Dabei, wenn die Regierung den Beschluss am 18. Dezember gefasst hat, warum hat sie die Öffentlichkeit nicht selbst darüber informiert und so alle Spekulationen vermieden?

„Es handelt sich um einen Beschluss, der im Amtsblatt der Föderation Bosnien und Herzegowina veröffentlicht wurde. Auf der Grundlage dieses Beschlusses erhalten alle Beschäftigten von Verwaltungsorganen und anderen Organisationen, die ihr Gehalt aus dem Haushalt der Föderation Bosnien und Herzegowina beziehen, eine einmalige Hilfe in Höhe von 1.260,00 KM. Es ist also völlig klar, dass es sich um eine einmalige Hilfe und den Hilfsbetrag gemäß der Verordnung der Regierung handelt“, betonte der Premierminister.

Zur Information für den eingesetzten Premierminister: Nicht die Medien haben die zweite Tranche erfunden, sondern seine Mitarbeiter haben sich bereits letzte Woche über eine Gehaltserhöhung von Januar bis Juni um jeweils 200 KM gefreut. Doch von Freitag bis Montag ändert sich viel, so hat die Regierung den Beschluss über eine einmalige Hilfe gefasst.

Doch ein neuer Haushalt, ein neues Glück. Oder so ähnlich. Man wird hören...

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