Offizielle Daten: Bosnisch-herzegowinische Bürger und ausländische Staatsbürger schulden 24.975.452 KM an Verkehrsbußen

Patria
AutorPatria
17:06
Podijeli:
Offizielle Daten: Bosnisch-herzegowinische Bürger und ausländische Staatsbürger schulden 24.975.452 KM an Verkehrsbußen

(Patria) - Laut Daten zur Vollstreckung von Geldstrafen, die gemäß dem Gesetz über die Grundlagen der Verkehrssicherheit
(ZOOBS) ausgestellt wurden, wurde im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 30. September 2025 ein signifikanter Anstieg der
nicht bezahlten Bußgelder sowohl bei inländischen als auch bei ausländischen Staatsbürgern verzeichnet. Der Gesamtbetrag der nicht bezahlten Bußgelder (inländische und ausländische Fahrer) im Jahr 2025 beträgt 24.975.452,31 KM, was eine ernsthafte Herausforderung in Bezug auf die Eintreibung und Budgetverluste darstellt, aber auch ein Signal zur Überprüfung der Wirksamkeit bestehender Verfahren ist.

Staatsbürger von Bosnien und Herzegowina – natürliche und juristische Personen

Der Gesamtbetrag der nicht bezahlten Bußgelder für inländische Personen steigt in den letzten drei Jahren kontinuierlich an:

• Jahr 2023: 9.404.711,60 KM
• Jahr 2024: 11.044.012,31 KM
• Jahr 2025: 24.759.620,66 KM

Im Vergleich zu 2024 hat sich der Betrag der nicht bezahlten Bußgelder im Jahr 2025 mehr als verdoppelt (ein Anstieg von
124,2%), was deutlich auf die Notwendigkeit eines stärkeren Eintreibungsmechanismus und einer konsequenteren Kontrolle der Bußgeldvollstreckung hinweist.

Ausländische Staatsbürger

Ein ähnlicher Trend ist auch bei ausländischen Staatsbürgern zu verzeichnen:
• Jahr 2023: 110.601,85 KM
• Jahr 2024: 138.348,85 KM
• Jahr 2025: 215.831,65 KM

Obwohl die Beträge im Vergleich zu inländischen Fahrern deutlich geringer sind, ist auch in dieser Kategorie ein stetiger Anstieg der nicht bezahlten Bußgelder zu beobachten, was auf eine erhöhte Anzahl von Verstößen ausländischer Fahrer oder eine erschwerte internationale Eintreibung hindeuten kann.

Erforderliche Maßnahmen und Empfehlungen

Der Trend des steigenden Gesamtbetrags der Schulden aus nicht bezahlten Bußgeldern weist auf die Notwendigkeit hin, die Mechanismen der Zwangsvollstreckung und Bußgeldvollstreckungskontrolle zu stärken, das Informationssystem für die Erfassung und Überwachung von Bußgeldern zu verbessern, die internationale Zusammenarbeit bei der Eintreibung von Bußgeldern von ausländischen Staatsbürgern zu verstärken und präventive Kampagnen zur Sensibilisierung für die Bedeutung der Einhaltung von Verkehrsregeln durchzuführen.

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