DAS LEBEN VON AJLA LUPIĆ Hinter den Türen des Amora Studios: Eine Geschichte über Arbeit und Mut einer Person mit Behinderung

Patria
AutorPatria
14:16
Podijeli:
DAS LEBEN VON AJLA LUPIĆ Hinter den Türen des Amora Studios: Eine Geschichte über Arbeit und Mut einer Person mit Behinderung

(Patria) - Ajla Lupić aus Sarajevo, eine Person mit 100-prozentiger Behinderung, hat mit Unterstützung des Fonds für berufliche Rehabilitation und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen ihren eigenen Kosmetiksalon, Amora Studio, eröffnet. Durch dieses Projekt hat Ajla ihre Liebe zur Schönheitspflege in einen Beruf verwandelt, sich selbst eine Arbeitsstelle gesichert und einen wichtigen Schritt in Richtung größerer beruflicher und persönlicher Unabhängigkeit gemacht.

Ajla hatte schon früher ein Interesse an Kosmetik und den Wunsch, in einem Bereich zu arbeiten, der ihr Raum für Kreativität, Kontakt mit Menschen und ständiges Lernen bietet. Wie bei vielen, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen, war die größte Herausforderung jedoch die Beschaffung der Anfangsbedingungen – Räumlichkeiten, Ausrüstung und eine sichere Grundlage für die Arbeit.

„Dieser Salon wurde durch den Fonds ermöglicht“, sagt Ajla Lupić und betont, dass die Unterstützung für sie entscheidend war, als sie den wichtigen Lebens- und Berufsschritt wagte.

Ajla gelang es, den Salon auszustatten und ein Geschäft zu starten, das ihr heute mehr Sicherheit, Unabhängigkeit und das Gefühl gibt, mit ihrer eigenen Arbeit eine Zukunft aufzubauen.

Herausforderungen, Mut und ein Neuanfang

Der Weg zur selbstständigen Arbeit war nicht einfach. Ajla spricht offen darüber, dass es Momente der Unsicherheit, des Hinterfragens und der Angst gab, ob sie es schaffen würde. Die Gründung eines Unternehmens erfordert Verantwortung, Ausdauer und tägliche Investitionen, und für Menschen mit Behinderungen können die Hindernisse oft größer sein.

„Es gab Momente, in denen ich mich fragte, ob ich das schaffe“, erinnert sich Ajla.

Dennoch entschied sie sich, weiterzumachen. Mit der erhaltenen Unterstützung, aber auch mit ihrer eigenen Beharrlichkeit, gelang es ihr, die anfänglichen Zweifel zu überwinden und einen Raum zu schaffen, in dem sie heute mit ihren Kundinnen arbeitet, ihre Fähigkeiten entwickelt und ihre Geschäftserfahrung stärkt.

Für Ajla ist das Amora Studio ein Ort, an dem sie täglich ihre Entscheidung bestätigt, ihre Ziele nicht aufzugeben. Der Salon hat ihr neue Verantwortung gebracht, aber auch ein Gefühl der Erfüllung, da sie das tut, was sie liebt, und gleichzeitig ihre eigene wirtschaftliche Unabhängigkeit aufbaut.

„Das war für mich ein Neuanfang“, sagt Ajla.

Beispiel für Unterstützung, die reale Ergebnisse hat

Ajlas Geschichte zeigt, wie konkrete Auswirkungen Programme zur beruflichen Rehabilitation und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen haben können. Die institutionelle Unterstützung blieb in diesem Fall nicht nur bei der Hilfe, sondern führte zur Gründung einer selbstständigen Tätigkeit, zur Schaffung eines Arbeitsplatzes und zur Stärkung des Potenzials einer Person, aktiv am Arbeitsmarkt teilzunehmen.

Mit ihrer Geschichte sendet Ajla Lupić eine Botschaft an alle, die eine Idee haben, aber noch zögern, den ersten Schritt zu tun. Hindernisse gibt es, aber sie müssen den Weg nach vorn nicht aufhalten.

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