
(Patria) - Die Agentur für Identifikationsdokumente, Register und Datenaustausch von Bosnien und Herzegowina (IDDEEA) kann derzeit die Kontinuität bestimmter Dienstleistungen für Nutzer nicht gewährleisten, darunter Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Ausstellung von Personalausweisen und Führerscheinen.
Wie heute Morgen von IDDEEA mitgeteilt wurde, ist die Ursache eine Störung der Informationstechnik.
"Gestern gegen 12 Uhr gab es ein Problem mit der Informationstechnik, die in die Zuständigkeit von IDDEEA fällt. Dieses Problem hat zu erheblichen Schwierigkeiten im Betrieb eines großen Teils unseres Systems geführt, da eine beträchtliche Anzahl von Ressourcen auf der genannten Infrastruktur liegt.
Leider kann die Agentur aufgrund dieses Problems derzeit die Kontinuität der Erbringung bestimmter Dienstleistungen für unsere Nutzer nicht gewährleisten. Besonders hervorzuheben sind die Innenministerien, über die Bürger Anträge auf Ausstellung aller Reisedokumente, Personalausweise und Führerscheine stellen, sowie die technischen Prüfstellen, über die Bürger Fahrzeugprüfungen durchführen, und der Datenaustausch mit allen anderen zuständigen Behörden – heißt es in der Mitteilung.
Diese Probleme führen sie auf die Unmöglichkeit der Beschaffung neuer Ausrüstung zurück.
- Es ist wichtig hervorzuheben, dass wir in den vergangenen Jahren mehrfach die Beschaffung geeigneter Ausrüstung für diese Zwecke geplant haben, diese aber aufgrund fehlender Haushaltsmittel bzw. der Annullierung der Beschaffung nicht realisieren konnten. Leider konnten wir aufgrund fehlender finanzieller Mittel und des Scheiterns des Beschaffungsverfahrens im Jahr 2022 (das Verfahren wurde annulliert und danach hatten wir keine Mittel mehr im Haushalt, um die Beschaffungsverfahren erneut einzuleiten) noch kein neues System beschaffen. Die Agentur hat auch in diesem Jahr die Beschaffung der genannten Ausrüstung erneut geplant, aber da alle staatlichen Institutionen noch vorläufig finanziert werden, haben wir keine Möglichkeit, diese zu beschaffen – teilte IDDEEA mit.
Sie fügten hinzu, dass die vorhandene Ausrüstung im Jahr 2012 beschafft wurde. Sie betonten, dass ihre Mitarbeiter in den letzten 20 Stunden ununterbrochen gearbeitet haben und zusätzliche Anstrengungen unternehmen, um die Situation so schnell wie möglich zu normalisieren.
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