
SARAJEVO, (Patria) - Das Abgeordnetenhaus der Parlamentarischen Versammlung von Bosnien und Herzegowina hat eine Sitzung begonnen, auf der 48 Tagesordnungspunkte erörtert werden sollen. Abgeordnete der SNSD, SDS, Vereinigte Serben, Sozialistische Partei, DNS und PDP haben zuvor die Haltung eingenommen, dass sie die Entscheidungsfindung in staatlichen Institutionen blockieren werden, bis ein Gesetz verabschiedet wird, das ausländische Richter aus dem Verfassungsgericht von Bosnien und Herzegowina ausschließt.
Der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses der Parlamentarischen Versammlung von Bosnien und Herzegowina, Denis Zvizdić, hat den Antrag des Abgeordneten Dragan Mektić auf Erörterung des Gesetzesentwurfs über das Ende des Mandats des Hohen Justiz- und Staatsanwaltschaftsrates (VSTV) von Bosnien und Herzegowina in seiner jetzigen Zusammensetzung und zwar nach dringlichem Verfahren auf die Tagesordnung gesetzt.
Im Gesetzesentwurf wird vorgeschlagen, dass das Mandat der derzeitigen Mitglieder des VSTV von Bosnien und Herzegowina am 15. Juni 2020 endet und dass die Justizorgane, Anwaltskammern und Institutionen von Bosnien und Herzegowina, die Mitglieder des VSTV wählen, spätestens bis zum 8. Juni 2020 das Verfahren zur Wahl neuer Mitglieder des VSTV von Bosnien und Herzegowina durchführen.
Auf der Tagesordnung steht auch die Zustimmung zur Ratifizierung des Änderungsantrags Nr. 3 zum Finanzierungsvertrag zwischen Bosnien und Herzegowina (Darlehensnehmer), der Republika Srpska und der Europäischen Investitionsbank (Bank) vom 5. Oktober 2011 in Luxemburg und vom 25. Oktober 2011 in Sarajevo, mit späteren Änderungen und Ergänzungen von Zeit zu Zeit / Krankenhäuser der Republika Srpska.
Die Vertreter der Republika Srpska waren auch in den zuständigen Ausschüssen dagegen, was direkt zum Nachteil der Bürger des Entitäts Republika Srpska ist.
Die Abgeordneten sollen auch der Ratifizierung des Finanzierungs- und Projektvertrags zwischen Bosnien und Herzegowina (Empfänger), vertreten durch das Finanz- und Schatzministerium von Bosnien und Herzegowina und die Republika Srpska (Republika Srpska), vertreten durch das Finanzministerium und die Stadt Gradiška (Projektträger), vertreten durch den Bürgermeister und die KfW, Frankfurt am Main (KfW) in Höhe von 10.266.845,46 Euro – Sammlung und Behandlung von Abwasser in Gradiška – Phase 1, sowie der Ratifizierung des Änderungsantrags Nr. 1 zum Finanzierungsvertrag zwischen Bosnien und Herzegowina (Darlehensnehmer), der Republika Srpska und der Europäischen Investitionsbank (Bank) vom 27. Dezember 2016 in Sarajevo und vom 29. Dezember 2016 in Luxemburg und Banja Luka / Krankenhäuser der Republika Srpska – B. zustimmen.
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