Warum werden die Namen der Ärzte geheim gehalten, die die neuen Gutachten zu Dodik erstellt haben? Sind darunter Personen, die keine Sachverständigen sind!?

Patria
AutorPatria
17:37
Podijeli:
Warum werden die Namen der Ärzte geheim gehalten, die die neuen Gutachten zu Dodik erstellt haben? Sind darunter Personen, die keine Sachverständigen sind!?

(Patria) - Das Ärzteteam des Allgemeinen Krankenhauses „Prim. dr. Abdulah Nakaš“ in Sarajevo hat erklärt, dass der Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, derzeit nicht in der Lage sei, an der Verhandlung vor dem Gericht von Bosnien und Herzegowina teilzunehmen.

Tatsächlich wurde mit diesem neuen Gutachten der vorherige Befund von Haris Vranić verworfen, der dem Gericht mitgeteilt hatte, dass Dodik bereit sei, an der Verhandlung teilzunehmen. Gegen dieses Gutachten hatte die Verteidigung Einspruch eingelegt und eine neue Stellungnahme gefordert. Nachdem Vranić mit den gröbsten Beleidigungen und Anfechtungen konfrontiert wurde, wurde die neue Nachricht ohne Nennung von Namen veröffentlicht!?

Die Information, dass ein neues Gutachten zu Milorad Dodik erstellt wird, hatte Patria bereits gestern, ebenso wie die Information, dass sich in diesem Team Namen befinden, die eigentlich nicht auf der Liste der gerichtlichen Sachverständigen stehen.

In der Antwort auf die Anfrage von Patria, ob das Gericht von Bosnien und Herzegowina ein neues Gutachten zu Milorad Dodik angeordnet habe und zu welchen Umständen, sowie ob unsere Informationen zutreffen, dass ein Team gebildet wurde, das den angeklagten Dodik zu Hause besuchen werde, teilte das Gericht mit:

„Das Gericht geht nicht auf die Informationsquellen einzelner Portale ein. Informationen werden unter Berücksichtigung des Rechts der Öffentlichkeit auf relevante Informationen sowie des Rechts der angeklagten Personen auf ein gewisses Maß an Privatsphäre gegeben“, teilte das Gericht von Bosnien und Herzegowina mit.

Übrigens stellten die Ärzte fest, dass Milorad Dodik gesundheitlich nicht in der Lage sei, die Strecke Banja Luka – Sarajevo zu reisen und an der Verhandlung teilzunehmen.

Gemäß diesem Gutachten werden die Ärzte seinen Verlauf sechs Wochen nach der Operation überwachen.

Das Gericht von Bosnien und Herzegowina hat die für den 30. Dezember 2024 angesetzte Hauptverhandlung verschoben; es wird lediglich eine Statuskonferenz mit den Verteidigern stattfinden.

Es bleibt die offene Frage, warum die Namen der Ärzte, die die neuen Gutachten erstellt haben, nicht bekannt gegeben wurden.

(A.Č.Z.)

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