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Die Koalition von zivilgesellschaftlichen Organisationen „Prvi mart“ hat beim Menschenrechtsombudsmann von Bosnien und Herzegowina mit Sitz in Banja Luka Beschwerde eingelegt, wegen der Anfechtung der bosnischen und kroatischen Sprache in Schulen im Gebiet der bosnisch-herzegowinischen Entität Republika Srpska, schreibt Patria.
Bosniakischen und kroatischen Schülern, die im Gebiet der RS leben, wird das Recht auf das Erlernen der bosnischen und kroatischen Sprache verweigert. Die einzige Sprache, die Schüler in Schulen in der RS lernen können, ist die serbische Sprache. Juristen haben dies als Verstoß gegen die Verfassung von BiH, aber auch gegen viele internationale Rechte, bewertet.
Dieses Problem im Gebiet der RS besteht bereits seit mehreren Jahren und wurde von den Behörden dieser bosnisch-herzegowinischen Entität verursacht, um die Aufmerksamkeit der Wähler zu gewinnen.
In der Beschwerde von „Prvi mart“ heißt es, dass im Entität Republika Srpska Schüler, die Serbisch lernen, gegenüber Schülern, die Kroatisch und Bosnisch lernen, bevorzugt werden.
Die zuständige Institution für die Lösung dieses Problems ist das Pädagogische Institut der Republika Srpska, bzw. dessen Direktor Predrag Damjanović – heißt es im Schreiben der Koalition „Prvi mart“, schreibt Patria.
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