Gesetz über das Gericht von Bosnien und Herzegowina morgen auf der Sitzung des Ministerrates, im ersten Aufruf nicht auf der Tagesordnung!

Patria
AutorPatria
13:27
Podijeli:
Gesetz über das Gericht von Bosnien und Herzegowina morgen auf der Sitzung des Ministerrates, im ersten Aufruf nicht auf der Tagesordnung!

(Patria) - Auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ministerrates von BiH, die für morgen, den 12. März, angesetzt ist, wird auch das Gesetz über das Gericht von Bosnien und Herzegowina stehen. Dieser Tagesordnungspunkt wurde nachträglich hinzugefügt, da er in der ursprünglichen Einladung zur Sitzung des Ministerrates nicht geplant war.


Der Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, sagte, dass das Gesetz über das Gericht von BiH nur unterstützt werde, wenn die serbische Seite zustimme, und fügte hinzu, dass die Vorsitzende des Ministerrates, Borjana Krišto, die Beziehungen im Rahmen der Partnerschaft auf BiH-Ebene nicht riskieren und dies unilateral tun sollte.

Krišto hatte in einem Schreiben an den EU-Kommissar Oliver Varhelyi angekündigt, dass dieses Gesetz auf der nächsten Sitzung des Ministerrates von BiH stehen sollte, was in der Republika Srpska, genauer gesagt bei der SNSD, die mit der HDZ und den Parteien der „Drei“ die staatliche Macht bildet, große Aufregung und Missbilligung hervorrief.

Aber das Gesetz stand trotzdem auf der Tagesordnung.

Das Gesetz stand auf der Tagesordnung

Das Gesetz über das Gericht von BiH ist eine weitere Bedingung der Europäischen Kommission, damit BiH die Verhandlungen über eine Mitgliedschaft in der EU aufnehmen kann.

BiH hat das Gesetz zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie das Gesetz zur Verhinderung von Interessenkonflikten und das Gesetz über den öffentlichen Dienst verabschiedet. Hinzu kam die Verabschiedung des Abkommens über die Aufnahme von Verhandlungen mit Frontex.

Was das Gesetz über das Gericht von BiH betrifft, so ist die größte Bremse unter den politischen Führern der „Drei“ und der SNSD weiterhin der Sitz der Berufungsabteilung. Während die „Drei“ auf Ost-Sarajevo bestehen, möchte Dodik, dass der Sitz in Banja Luka ist, genauer gesagt so weit wie möglich von Sarajevo entfernt.

Die Opposition wiederholt ihrerseits, dass das größte Problem mit diesem Gesetz die Zuständigkeit und nicht der Standort sei.

(A.Č.Z.)

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