
(Patria) - Das rechtskräftige Urteil des Gerichts von Bosnien und Herzegowina ist ein Beweis dafür, dass serbische Verbrecher, unzufrieden mit dem Ausmaß und der Monstrosität der Verbrechen, die 1992 an Bosniaken in Višegrad begangen wurden, Bosniaken aus anderen Orten, sogar aus dem Nachbarland, in diese Stadt brachten und heimtückisch ermordeten.
Dies schrieb der wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für die Erforschung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und des Völkerrechts, Dr. Ermin Kuka, auf seiner Facebook-Seite, nachdem die Berufungskammer des Gerichts von Bosnien und Herzegowina das erstinstanzliche Urteil bestätigt hatte, mit dem sieben ehemalige Angehörige der VRS zu insgesamt 91 Jahren Haft verurteilt wurden, weil sie am 27. Februar 1993 an der Entführung von 20 Zivilisten aus einem Zug in Štrpci beteiligt waren, die im Gebiet von Višegrad getötet wurden.
„Das Kommando der 2. Podrinje-Leichtinfanteriebrigade der sogenannten VRS Višegrad, dieselbe, deren Angehörige in Štrpci die Fahrgäste des Zuges auf der Strecke Belgrad – Bar entführten und heimtückisch ermordeten, informierte im Juli 1993 das Kommando des Drina-Korps, dass sich in ihrer Zuständigkeitszone keine Muslime befänden.
Mit den heutigen Urteilen wurden insgesamt 24 Verbrecher rechtskräftig für die Verbrechen an Bosniaken im Gemeindegebiet von Višegrad zu insgesamt 337 Jahren Haft verurteilt, darunter eine lebenslange Haftstrafe.
Luka Dragičević, der die Brigade befehligte, wurde freigesprochen. Er kann nicht sagen, dass er „nichts wusste“. Die untenstehenden Dokumente beweisen, dass er sehr wohl wusste. Er wurde nie für die begangenen schrecklichen Verbrechen nach seiner Befehlsverantwortung zur Rechenschaft gezogen. Bis wann“, schrieb Kuka.


Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













