
(Patria) - Im Rahmen einer 24-Stunden-Bereitschaft koordinierte der diensthabende Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft von BiH die Aktivitäten mit dem Innenministerium der Republika Srpska, die sich auf die Festnahme eines verdächtigen Bürgers von BiH und der Republik Kroatien im Gebiet von Laktaši bezogen.
Der Verdächtige Tomislav Martić, geboren 1982, wohnhaft in Zagreb, wurde festgenommen, nachdem Polizeibeamte bei der Kontrolle eines Autos, das vom Verdächtigen gesteuert wurde, in versteckten Bereichen des Kofferraums etwa ein halbes Kilogramm der Droge „Kokain“ gefunden und beschlagnahmt hatten.
Dem Verdächtigen wird vorgeworfen, die genannte Droge unerlaubt aus der Republik Kroatien auf das Territorium von Bosnien und Herzegowina geschmuggelt zu haben, um sie in den internationalen Verkehr zu bringen.
Nach der Befragung des Verdächtigen reichte der zuständige Staatsanwalt beim Gericht von BiH einen Antrag auf Anordnung der Haft ein, aus den in Artikel 132 Absatz 1 Punkte a) und b) des Strafprozessgesetzes von BiH beschriebenen Gründen, nämlich wegen Fluchtgefahr des Verdächtigen, da der Verdächtige neben der bosnisch-herzegowinischen Staatsbürgerschaft auch die kroatische Staatsbürgerschaft und einen gemeldeten Wohnsitz in der Republik Kroatien besitzt, sowie wegen der Gefahr, dass er im Falle einer Freilassung die Ermittlungen behindern, Beweise verbergen oder Zeugen oder Mittäter beeinflussen könnte.
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