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Rund 20.843 Flüchtlinge kamen letzte Woche (vom 8. bis 14. August) auf dem Seeweg nach Griechenland, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) in Genf mit, wie die Nachrichtenagentur Patria berichtet.
Das ist die Hälfte der Gesamtzahl der Flüchtlinge, die 2014 auf dem Seeweg nach Griechenland kamen und sich auf 43.500 belief, fügt das UNHCR hinzu und betont, dass „ihr Zustrom von Woche zu Woche zunimmt“. Allein im Juli kamen 50.242 Flüchtlinge in das Land, oder mehr als im gesamten Jahr 2014.
„Die überwiegende Mehrheit dieser Menschen sollte den Flüchtlingsstatus erhalten“, fügt das Hochkommissariat hinzu.
„Das UNHCR hat bereits vor Monaten vor der Verschärfung der Flüchtlingskrise auf den griechischen Inseln gewarnt“, so das UN-Hochkommissariat weiter und fordert, dass die Aufnahme-Kapazitäten auf den Inseln und im Rest des Landes „so bald wie möglich“ erweitert werden.
Das Hochkommissariat „empfiehlt den griechischen Behörden, eine einzige Stelle zur Koordinierung dringender Maßnahmen einzurichten“, um diese Krise zu bewältigen, und „ein angemessenes System humanitärer Hilfe zu organisieren“.
Die europäischen Länder sollten Griechenland bei dieser Aufgabe unterstützen, betont das UNHCR weiter.
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