
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte heute in Belgrad nach einem Treffen der höchsten Vertreter Serbiens und der bosnisch-serbischen Entität Republika Srpska, dass ein Team gebildet wurde, das an der Ausarbeitung einer Erklärung zum Schutz und zur Erhaltung des serbischen Volkes arbeiten wird.
Die Erklärung wird, so sagte er, das Recht auf die Verwendung der serbischen Sprache und der kyrillischen Schrift, das Recht auf das Studium der nationalen Kultur, Geschichte, Geografie, den Schutz des nationalen kulturhistorischen Erbes und die Bildung in serbischer Sprache hervorheben.
„Zur Verwirklichung dieser Rechte wird ein Budgetfonds eingerichtet, und die bisherige wettbewerbsorientierte Finanzierung für die Diaspora wird neu definiert“, sagte Vučić. Er fügte hinzu, dass Serbien und die Republika Srpska an der Angleichung des Schulprogramms für die serbische Sprache und Literatur in Serbien und der Republika Srpska arbeiten werden, ebenso wie an der Organisation von Schülerausflügen, Jugendcamps sowie Sommer- und Winterschulen in Serbien und der Republika Srpska.
Präsident Vučić und Premierministerin Ana Brnabić trafen sich in Belgrad mit dem Präsidenten der bosnisch-serbischen Entität Republika Srpska, Milorad Dodik, und der Premierministerin der Republika Srpska, Željka Cvijanović. Bei dem Treffen wurde auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Serbien und der bosnisch-serbischen Entität erörtert.
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