
(Patria) - Zwei Arbeiter der kroatischen Autobahngesellschaft sind heute Morgen bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn Rijeka-Zagreb in Richtung der Hauptstadt zwischen Ravna Gora und Vrbovsko ums Leben gekommen. Ein Lkw fuhr auf sie und auf das Einsatzfahrzeug auf, das auf dem Standstreifen stand und ordnungsgemäß gekennzeichnet war. Wie der HRT berichtete, wurde der Lkw, der auf die Arbeiter der HAC auffuhr, von einem 64-jährigen Staatsbürger von Bosnien und Herzegowina gesteuert.
Er wurde zur Behandlung im Klinischen Krankenhauszentrum Rijeka festgehalten, es ist jedoch vorerst nicht bekannt, um welche Verletzungen es sich handelt. Nach einigen Informationen, die jedoch noch nicht bestätigt sind, wurde er inzwischen entlassen und zur Polizeiwache gebracht, schreibt Index.hr.
Die Praxis ist, dass der Verdächtige nach Abschluss der Ermittlungen der zuständigen Staatsanwaltschaft vorgeführt wird, die dann über die Untersuchungshaft entscheidet. Da es sich um einen ausländischen Staatsbürger handelt, wird ihm wahrscheinlich nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus wegen Fluchtgefahr eine einmonatige Untersuchungshaft angeordnet.
Der Alkoholtest des Lkw-Fahrers ergab angeblich 0,0 Promille.
Index veröffentlichte, dass der Lkw, der den schweren Unfall verursachte, im Besitz einer Firma aus Sisak ist und dass ein Arbeiter durch reines Glück dem Aufprall des Lkws entging und unverletzt blieb. Zwei Arbeiter wurden jedoch von dem Lkw erfasst und starben noch an der Unfallstelle.
Beide Arbeiter befanden sich, so kann man sagen, in der ersten Hälfte ihres Lebens. Einer wurde 1992 geboren, der andere 1979. Sie lebten in nahegelegenen Orten im Gorski kotar. Durch den Aufprall des Lkws wurde das Einsatzfahrzeug auf die Seite geschleudert und landete auf der Grünfläche neben der Autobahn.
Der Verkehr auf dem Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Ravna Gora und Vrbovsko war bis 12 Uhr vollständig unterbrochen. Er normalisierte sich erst in den späteren Nachmittagsstunden.
„Die Spurensicherung ist abgeschlossen, es folgen die kriminalistischen Ermittlungen. Da die Ermittlungen geheim sind, kann ich Ihnen keine weiteren Angaben machen. Ich kann Ihnen nicht sagen, was mit dem Fahrer ist, aber nach Abschluss der kriminalistischen Ermittlungen gehe ich davon aus, dass die Polizeidirektion Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstatten wird, gefolgt von einer Untersuchung der Staatsanwaltschaft“, sagte Sonja Jazbec, stellvertretende Gemeindestaatsanwältin in Rijeka, gegenüber dem HRT.
Die Polizei hat sich noch nicht zu Ursache und Einzelheiten des Unfalls geäußert. Nach der Spurensicherung steht noch die Analyse des Fahrtenschreibers sowie der Überwachungskameras der HAC aus.
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