
(Patria) - Der deutsche Volkswagen-Konzern kündigte an, die Produktion Mitte September aufgrund von Schäden zu reduzieren, die katastrophale Überschwemmungen im Werk eines slowenischen Zulieferers verursacht haben, was die Probleme mit der Teileversorgung verschärft.
- Das Unternehmen beabsichtigt, bis Ende September einen Plan auszuarbeiten - sagte heute der Einkaufsmanager Dirk Große-Loheide vor der Eröffnung der IAA Mobility in München und fügte hinzu, dass das Problem bis Ende des Jahres gelöst sein werde.
Lieferengpässe wurden durch Überschwemmungen in Slowenien verursacht, die zu Schäden im Werk eines VW-Zulieferers von Motorteilen führten.
Es handelt sich um Zahnräder für Verbrennungsmotoren, präzisierte Große-Loheide. Der Zulieferer kann derzeit nicht produzieren, daher springen nun Ersatzlieferanten ein.
VW möchte die Teile weiterhin vom slowenischen Unternehmen beziehen.
- Es handelt sich um einen exzellenten Zulieferer, den wir natürlich behalten wollen - sagte Große-Loheide.
Das deutsche Unternehmen bemüht sich, bei der Reinigung und Wiederaufnahme der Produktion zu helfen. Sie schickten rund hundert Mitarbeiter aus dem Motorenwerk in Salzgitter und 30 aus dem Bereich Nutzfahrzeuge in Hannover nach Slowenien.
VW hatte bereits vor den Überschwemmungen in Slowenien eine Produktionsreduzierung angekündigt, aufgrund von Problemen bei der Teileversorgung.
Ab nächster Woche planen sie, einzelne Schichten im Hauptwerk in Wolfsburg zu streichen, und in Hannover werden sie die Produktion von Fahrzeugen mit fossilen Brennstoffen für mehrere Wochen einstellen.
Das Werk in Palmela bei Lissabon wird ab dem 11. September für zwei Monate geschlossen, teilte das Unternehmen mit, berichtet Hina.
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