
(Patria) - Die Regierung der RS hat auf ihrer heutigen Telefonsitzung einen Beschluss gefasst, mit dem der Gesetzesvorschlag zum Gericht von Bosnien und Herzegowina abgelehnt wird, der auf Vorschlag des Abgeordneten Predrag Kojović auf der Tagesordnung der morgigen Sitzung des Abgeordnetenhauses des Parlaments von Bosnien und Herzegowina mit dem Antrag auf Behandlung im Dringlichkeitsverfahren stehen wird.
Das Justizministerium der RS hält nach einer durchgeführten Analyse das Konzept des Gesetzesvorschlags zum Gericht von Bosnien und Herzegowina für potenziell schädlich für die RS und ihre Zuständigkeiten.
Dieses Ministerium hat daher der Regierung der RS vorgeschlagen, einen Beschluss zu fassen, mit dem dieser abgelehnt wird.
Die Regierung der Republik RS hat das Justizministerium beauftragt, eine Information und Stellungnahme zum Vorschlag des genannten Gesetzes zu übermitteln, der vom befugten Vorschlagenden in das parlamentarische Verfahren eingebracht wurde, um, wie angegeben, auf möglichst effiziente Weise auf potenzielle bevorstehende schädliche Folgen für die Institutionen der RS und ihre Zuständigkeiten reagieren zu können.
Den Gesetzesvorschlag zum Gericht von Bosnien und Herzegowina mit dem Antrag auf Behandlung im Dringlichkeitsverfahren hat Predrag Kojović von der Naša stranka in das parlamentarische Verfahren eingebracht.
Mit diesem wird unter anderem die Gründung einer Berufungsabteilung des Gerichts von Bosnien und Herzegowina vorgesehen, deren Sitz in der Gemeinde Pale, in der Stadt Istočno Sarajevo, sein soll.
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