
(Patria) - Die Versammlung der ZDK hat mit Mehrheit den Änderungen und Ergänzungen des Finanzplans des Instituts für Krankenversicherung der ZDK für 2026 zugestimmt, mit denen Mittel in Höhe von 700.000 KM für die Verkürzung der Wartelisten für defizitäre Gesundheitsleistungen in der ZDK bereitgestellt wurden.
Auf der Liste der defizitären Gesundheitsleistungen, die als prioritär eingestuft wurden, befinden sich die Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie), der Farbdoppler der Blutgefäße, die Ultraschalluntersuchung des Halses und der Peripherie, die Ultraschalluntersuchung der Brust mit Achselhöhlen, das native CT LSCT und das CT mit Kontrastmittel.
- Heute haben wir darüber diskutiert, was mit diesen Mitteln erreicht wird und ob die Warteliste abgeschafft werden kann. Wir glauben, dass dies möglich ist, da es sich um zusätzliche Mittel handelt, die über eine öffentliche Ausschreibung an private Gesundheitseinrichtungen weitergeleitet werden, die defizitäre Gesundheitsleistungen erbringen können.
Ich muss daran erinnern, dass das Kantonskrankenhaus Zenica durch den Einsatz von Mehrschichtarbeit die Wartelisten bereits deutlich verkürzt hat und wir nach der Umsetzung dieser öffentlichen Ausschreibung nicht zulassen werden, dass es überhaupt Wartelisten gibt - sagte der Premierminister der ZDK, Nezir Pivić.
Er betont, dass die Schätzung des Kantonskrankenhauses ergibt, dass für die Abschaffung der Wartelisten für defizitäre Gesundheitsleistungen 500.000 KM benötigt werden, die Regierung jedoch zusätzliche 200.000 KM bereitgestellt hat, um nicht in eine Situation zu geraten, in der Mittel fehlen.
Pivić erinnert daran, dass die Regierung zuvor acht Millionen KM für die Digitalisierung des Gesundheitswesens in diesem Kanton bewilligt hat und es sich dabei um Mittel handelt, die aus dem Haushalt der ZDK bereitgestellt wurden.
- Dies ist ein bedeutender Schritt, ebenso wichtig ist die Abschaffung der Zahlung für PET-CT-Diagnostik, die die Patienten bisher selbst bezahlen mussten, um dann Anspruch auf Rückerstattung zu haben.
Wir werden versuchen, die Trends im Bereich der Gesundheitsleistungen zu verfolgen und die notwendigen Mittel bereitzustellen, gleichzeitig aber auch an dem Generationenprojekt des neuen Kantonskrankenhauses weiterzuarbeiten, für das derzeit die Erstellung des Vorentwurfs läuft.
Parallel dazu wird auch am Bau des Heizhauses und an Maßnahmen zur Energieeffizienz am Gebäude der Inneren Medizin gearbeitet, wofür rund 20 Millionen KM bereitgestellt wurden - fügte Pivić hinzu.
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