Regierung des Kantons Sarajevo verlängert Einstellungsmoratorium auf unbestimmte Zeit und fordert Pensionierung von Mitarbeitern, die die Voraussetzungen erfüllen

Patria
AutorPatria
20:03
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Regierung des Kantons Sarajevo verlängert Einstellungsmoratorium auf unbestimmte Zeit und fordert Pensionierung von Mitarbeitern, die die Voraussetzungen erfüllen

(Patria) - Die Regierung des Kantons Sarajevo hat Ende Dezember 2025 einen Beschluss gefasst, mit dem sie das Moratorium für unbefristete Einstellungen ohne vorherige Zustimmung der Kantonsregierung im Jahr 2026 in allen kantonalen Verwaltungsorganen, selbstständigen kantonalen Verwaltungen und selbstständigen kantonalen Verwaltungsorganisationen, den in den Ministerien angesiedelten Verwaltungen und Verwaltungsorganisationen, öffentlichen Einrichtungen, öffentlichen Fonds, kantonalen öffentlichen Kommunalunternehmen, öffentlichen Unternehmen sowie anderen Haushalts- und außerhaushaltsmäßigen Nutzern fortsetzt.

Eine vorherige Zustimmung ist für die unbefristete Einstellung von Gesundheitspersonal in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen nicht erforderlich. Im Kanton Sarajevo gibt es 13 öffentliche Gesundheitseinrichtungen, die mit einem Mangel an verschiedenen Fachkräften, insbesondere Spezialisten, konfrontiert sind, vor allem in den Gesundheitszentren. Weder ständige Ausschreibungen noch die Höhe der Gehälter haben dazu beigetragen, die freien Stellen im Gesundheitswesen zu besetzen.

Die Kantonsregierung hat genehmigt, dass die zuständigen Minister die Zustimmung zur Besetzung von Stellen auf befristeter Basis erteilen können, während selbstständige kantonale Verwaltungen und kantonale Verwaltungsorganisationen bei befristeten Einstellungen die Zustimmung der Kantonsregierung einholen müssen.

Die Regierung des Kantons Sarajevo hat alle Leiter der Haushalts- und außerhaushaltsmäßigen Nutzer aufgefordert, alle Maßnahmen zur Pensionierung aller Mitarbeiter zu ergreifen, die eine der Voraussetzungen für den Renteneintritt erfüllen, und die Kantonsregierung zu informieren. Es handelt sich um Mitarbeiter, die 65 Jahre alt sind oder 40 Dienstjahre unabhängig vom Alter haben.

Da es sich um ein Wahljahr handelt, wird ein erhöhter Einsatz von befristet Beschäftigten oder von Personen mit Werkverträgen erwartet, sodass es interessant sein wird, die öffentlichen Ausschreibungen in der kommenden Zeit zu verfolgen.

Dass es in Wahljahren zu einem erhöhten Einsatz von Werkverträgen kommt, zeigen auch die Daten des Amtes zur Korruptionsbekämpfung des Kantons Sarajevo, die ergaben, dass im Jahr 2024 im öffentlichen Sektor 2.166.739,59 KM für Werkverträge ausgegeben wurden.

So werden im Register der Werkverträge immer seltener Informationen über die Verträge eingetragen, was die Frage nach der Verantwortung der Leiter aufwirft, die solche Beschäftigungsverhältnisse haben.


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