
(Patria) – Der Kanton Sarajevo steht endgültig vor finanziellen Schwierigkeiten in seinem Funktionieren.
Nach Informationen, die spärlich an die Öffentlichkeit gelangen, sind sowohl die Auszahlungen der Bezüge als auch anderer Vergütungen an die Haushaltsempfänger zunehmend fraglich, und es ist nicht selten, dass künstlich ein „Zahlungshindernis“ geschaffen wird, um vor den Augen der Öffentlichkeit zu verbergen, dass die kantonale Kasse fast leer ist.
Die Agentur Patria erfährt, dass die auf Werkvertragsbasis Beschäftigten, von denen es in der aktuellen Regierung von Nihad Uk eine beträchtliche Anzahl gibt, ihre Vergütungen für den Monat November noch nicht erhalten haben.
Wir erinnern daran, dass es auch Probleme mit der Auszahlung der Gehälter an die Beschäftigten der Universität Sarajevo (UNSA) sowie mit Sozialleistungen gab, sodass die Mittel für die Empfänger von Sozialhilfe im Kanton Sarajevo erst heute überwiesen wurden.
Fügt man noch die Tatsache hinzu, dass in letzter Zeit immer mehr Gewerkschaftsorganisationen Unzufriedenheit äußern, ist klar, dass die Drei-Parteien-Regierung des Kantons Sarajevo einen harten Winter und einen heißen Frühling erwartet.
Ob es ihr gelingen wird, diese Situation durch den Haushalt für das Jahr 2025 zu ändern oder ob die Verschwendung von Geld zur Abrechnung kommt, bleibt im Jahr 2025 abzuwarten.
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