
(Patria) - Der vorgeschlagene Beschluss über die vorläufige Finanzierung der Föderation Bosnien und Herzegowina für die ersten drei Monate dieses Jahres wird der erste Tagesordnungspunkt der Sitzung des Repräsentantenhauses des Föderationsparlaments sein, die für den 24. Januar angesetzt ist.
Die vorläufige Finanzierung wird einen Tag vor dem Repräsentantenhaus vom Ausschuss für Wirtschafts- und Finanzpolitik dieses Hauses beraten.
Der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschafts- und Finanzpolitik des Repräsentantenhauses der Föderation, Admir Čavalić (Partei für Bosnien und Herzegowina), erläuterte, dass die Regierung der FBiH bis heute den Haushaltsentwurf der Föderation für das Jahr 2024 nicht in das parlamentarische Verfahren eingebracht habe, der Föderation jedoch keine finanzielle Blockade drohe, da erwartet werde, dass das Parlament der FBiH die Entscheidung über die vorläufige Finanzierung bis zum 1. Februar genehmigen werde.
Čavalić sprach auch über andere Themen der heutigen Sitzung des Ausschusses für Wirtschafts- und Finanzpolitik, wie die Frage der Strompreiserhöhung, insbesondere für Unternehmen.
- Wir haben eine Initiative des Gemeindeverbandes und der Städte erhalten, bestimmte Ausnahmen davon zu machen, und der Ausschuss ist im Wesentlichen der Ansicht, dass Ausnahmen erforderlich sind, wenn es um öffentliche Unternehmen geht, die allgemeine kommunale Dienstleistungen erbringen, wie Wasserversorgung und öffentliche Beleuchtung, denn wenn es zu einer erheblichen Strompreiserhöhung kommt, wird sich dies auf die Bürger bestimmter lokaler Selbstverwaltungseinheiten auswirken – erläuterte Čavalić.
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