
(Patria) - Auf Vorschlag des Föderalen Ministeriums für Umwelt und Tourismus hat die Regierung der Föderation BiH heute einen Beschluss über die Notwendigkeit einer sofortigen Sanierung der Umwelt- und Kommunalinfrastruktur in den betroffenen Gemeinden und Städten in der Föderation BiH nach den Überschwemmungen gefasst.
In der Mitteilung des Föderalen Ministeriums für Umwelt und Tourismus heißt es, dass mit diesem Beschluss der Fonds für Umweltschutz der Föderation BiH beauftragt wird, Interventionsfinanzmittel in Höhe von 2.000.000 KM bereitzustellen, um die Umsetzung von Sofortmaßnahmen zur Sanierung der Umwelt- und Kommunalinfrastruktur in den Gemeinden Jablanica, Fojnica, Kreševo und Kiseljak sowie in den Städten Konjic und Mostar zu unterstützen, und zwar durch den Abschluss separater Verträge mit den einzelnen Gemeinden und Städten nach dem Prinzip der Solidarität der Gemeinden und nach Prüfung der einzelnen Anträge und Unterlagen zur Umsetzung der betreffenden Aktivitäten.
Das Ministerium erinnert daran, dass die föderale Ministerin für Umwelt und Tourismus, Nasiha Pozder, letzten Monat ein Treffen mit den Bürgermeistern und Gemeindevorstehern der betroffenen Gebiete abgehalten hat, damit jeder im Rahmen seiner Zuständigkeit auf die wichtigsten und prioritärsten Bereiche, die einer Sanierung bedürfen, reagieren kann.
An dem Treffen nahmen auch der föderale Premierminister Nermin Nikšić, der Vize-Premierminister und föderale Finanzminister Toni Kraljević, der föderale Minister für Vertriebene und Flüchtlinge Nerin Dizdar sowie der Direktor des Fonds für Umweltschutz, Slađan Bevanda, teil.
Der verabschiedete Beschluss ist eine Fortsetzung der Initiative, die Ministerin Pozder und Direktor Bevanda gegenüber den lokalen Gemeinschaften gestartet haben.
- Für die Umsetzung der Unterstützung aus dem in der Regierung gefassten Beschluss ist es wichtig, dass Jablanica, Fojnica, Kreševo, Kiseljak, Konjic und Mostar die Durchführung der betreffenden Sofortmaßnahmen sicherstellen und dem Fonds die erforderlichen Unterlagen sowie regelmäßige Berichte über die Umsetzung der Maßnahmen vorlegen.
Wir haben bereits bei dem Treffen darauf hingewiesen, dass Schadensgutachten erstellt werden sollen, die meisten Gemeinden haben dies bereits getan, damit dieses Geld dorthin gelenkt werden kann, wo die lokalen Gemeinschaften Prioritäten erkennen.
Dieser Beschluss bezieht sich auf Sanierungen im Umweltbereich, während die Sanierung von Schäden an Häusern und sozialer Infrastruktur in anderen zuständigen Ministerien und Institutionen behandelt wird.
Wir haben bereits früher mit 200.000 KM reagiert, die wir für die Beseitigung von Treibgut überwiesen haben, so dass unsere Unterstützung für die Umweltsanierung nicht ausbleiben wird, und gemeinsam mit dem Fonds für Umweltschutz und den lokalen Gemeinschaften werden wir das unterstützen, was am dringendsten benötigt wird - so Ministerin Pozder.
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