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Der DF-Abgeordnete im Repräsentantenhaus des Bundesparlaments, Mahir Mešalić, forderte die Bundesregierung auf, Angaben darüber zu machen, wie viele staatliche Unternehmen, wie BH Telecom und Elektroprivreda BiH, Festgelder auf Konten bei Geschäftsbanken in der FBiH haben und bei welchen Banken die Festgelder anderer Regierungsunternehmen angelegt sind und wie hoch diese sind, schreibt die bosnische Nachrichtenagentur Patria.
Nach unbestätigten Informationen befinden sich über 700 Millionen KM an Geldern staatlicher Unternehmen auf Konten bei Geschäftsbanken in der Föderation. Gleichzeitig kündigt die Föderationsregierung die Aufnahme von 200 Millionen KM an Geschäftskrediten an, um das Defizit im Bundeshaushalt zu decken.
Auch bisher hat sich die Regierung der Föderation bei Geschäftsbanken verschuldet. Allerdings hat niemand jemals die Bedingungen untersucht, unter denen diese Verschuldung erfolgt. Nämlich, Geschäftsbanken gewähren ihren normalen Kunden Rabatte auf Kredite, wenn diese ihre Einleger sind. Gibt es und wie günstig sind diese Kredite, zumal die Regierung der Föderation als Eigentümerin staatlicher Unternehmen die grösste Einlegerin bei diesen Banken ist.
Die Opposition fordert seit Tagen, dass die Regierung die Höhe der Zinsen für diese Kredite der Regierung bei Geschäftsbanken sowie andere Vergünstigungen, falls überhaupt vorhanden, bekannt gibt.
Bisher wurde vermutet, dass Geschäftsbanken „persönliche Beziehungen“ zu den Direktoren bestimmter staatlicher Unternehmen haben, die dort Festgelder halten und Kredite zu nicht gerade günstigen Konditionen aufnehmen. Dies wurde damit gerechtfertigt, dass es ihnen schwerfällt, die Festgelder aufzulösen, was Analysten als banale Täuschung bezeichnen, schreibt Patria.
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