
(Patria) - Die Regierung von Montenegro hielt eine elektronische Sitzung ab, auf der die Information über die Änderungen Montenegros an der Resolution über den Völkermord in Srebrenica verabschiedet wurde, die Mitte dieses Monats bei den Vereinten Nationen verabschiedet werden soll. Die Regierung wies das Außenministerium (MVP) an, die Änderungen am Montag an den Antragsteller zu senden. Darin heißt es, dass die Verantwortung für die Verbrechen ausschließlich individuell sei und keine Völker oder Staaten ins Visier nehmen könne.
Die Änderungen sehen laut Mitteilung eine Individualisierung der Schuld für den Völkermord in Srebrenica vor, aber auch die Betonung der strikten Einhaltung von Dayton.
Die erste Änderung lautet:
„...wiederholend, dass die Schuld für das Verbrechen des Völkermords individualisiert ist und nicht einer ethnischen, religiösen oder anderen Gruppe oder Gemeinschaft als Ganzes zugeschrieben werden kann...“
Die zweite Änderung lautet: „...die Unverletzlichkeit des Allgemeinen Rahmenabkommens für den Frieden in Bosnien und Herzegowina in all seinen Bestimmungen bestätigend....“
Mit diesen Änderungen, so die Regierung, werde jede potenzielle Manipulation zum Nachteil Serbiens und des serbischen Volkes in Bezug auf rechtliche und politische Auswirkungen verhindert und das Narrativ sowie die Absicht, ein Volk als Völkermörder zu bezeichnen, verhindert.
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