
(Patria) - Mehrere tausend Bürger von Trebinje versammelten sich heute vor dem Justizpalast, um ihre Unterstützung für die Familie Jerković zu zeigen, deren Sohn am vergangenen Wochenende brutal verprügelt wurde.
Der Vater des Jungen, Milad Jerković, sagte, dies sei eine Stimme gegen die Vorfälle in der Stadt, und forderte, dass die Schläger von den Straßen verschwinden und die Justizbehörden ihre Arbeit machen.
„Wir fordern, dass die Angreifer von der Straße entfernt werden, bis der Fall gelöst ist. Ich bin der Meinung, dass die Staatsanwaltschaft Fehler gemacht hat. Nächste Woche werden wir uns wieder versammeln, wenn sie nicht auf unsere Forderung reagieren“, so Jerković.
Er fügte hinzu, dass er Gerechtigkeit wolle, damit das, was seinem Kind passiert ist, keinem anderen Kind in Trebinje mehr passiert. Unterstützung kam auch von Vertretern der Stadtverwaltung Trebinje.
Übrigens werden fünf Minderjährige verdächtigt, vor sechs Tagen in Trebinje einen Teenager mit Stöcken und anderen Gegenständen verprügelt zu haben.
Der verprügelte Teenager wurde aufgrund seiner Verletzungen sofort im Krankenhaus von Trebinje operiert, sein Gesundheitszustand ist stabil.
Die Bürger sind unzufrieden mit der Entscheidung der Bezirksstaatsanwaltschaft Trebinje, die keine Untersuchungshaft für die Minderjährigen beantragt hat, die verdächtigt werden, am Samstag einen Gleichaltrigen verprügelt zu haben.
Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass es keinen gesetzlichen Grund für die Inhaftierung der Minderjährigen gegeben habe.
Die Tat wurde als schwere Körperverletzung eingestuft, und auch das Zentrum für Sozialarbeit ist eingeschaltet, das über mögliche Maßnahmen gegenüber den Minderjährigen entscheiden soll.
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