
(Patria) - Im Präsidium Serbiens fand heute Abend eine dringende Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates statt, die vom serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić geleitet wurde.
Polizeiminister Ivica Dačić übermittelte den Journalisten, dass Vučić sieben Punkte und Schlussfolgerungen zum Urteil gegen den Präsidenten der Republika Srpska, Milorad Dodik, vorgelegt habe – die angenommen wurden.
Bei der Sitzung wurde, so Dačić, große Besorgnis über die Situation in der Republika Srpska geäußert und eingeschätzt, dass es sich um die größte Krise seit Kriegsende handele.
Bei dieser Gelegenheit wurde das Urteil gegen Dodik als „undemokratisch und rechtswidrig“ verurteilt und zur Besonnenheit bei der Reaktion aufgerufen.
Es wurde auch zur Einhaltung des Dayton-Abkommens aufgerufen, das laut Dačić zur Beendigung des Krieges geführt habe. Die Anwesenden äußerten ihre Ablehnung der Einmischung von Ausländern, die zu dieser Situation geführt habe. Anschließend riefen sie zur Einheit und zum Zusammenhalt des serbischen Volkes und aller Parteien in der Republika Srpska und Serbien auf.
Bei der Sitzung wurde, so Dačić, große Besorgnis über die Situation in der Republika Srpska geäußert und eingeschätzt, dass es sich um die größte Krise seit Kriegsende handele. Dačić fügte hinzu, dass dies „das Ergebnis eines allgemeinen Angriffs Sarajevos und einiger westlicher Mächte auf die Republika Srpska und die Grundprinzipien des Dayton-Abkommens“ sei.
Seiner Einschätzung nach sei dies auch der Wunsch nach einer Neudefinition der Republika Srpska – nach deren Verschwinden. Dačić gab an, dass Vučić gerade zum Flughafen aufbreche und nach Banja Luka reise.
- Er wird mit Dodik sprechen. Es ist Ihnen allen klar, dass Serbien in einer schwierigen Situation ist, ebenso wie die Republika Srpska und das serbische Volk insgesamt – sagte Dačić.
An der Sitzung nahmen der geschäftsführende Premierminister Miloš Vučević, Justizministerin Maja Popović, Verteidigungsminister Bratislav Gašić, Außenminister Marko Đurić, Innenminister Ivica Dačić, Generalstabschef Milan Mojsilović, Parlamentspräsidentin Ana Brnabić und BIA-Direktor Vladimir Orlić teil.
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