
(Patria) - Der Ministerrat von Bosnien und Herzegowina hat auf seiner heutigen außerordentlichen Telefonsitzung auf Vorschlag des Sicherheitsministeriums einen Beschluss gefasst, über den EU-Katastrophenschutzmechanismus um internationale Hilfe bei der Evakuierung bosnischer Staatsbürger aus den Ländern des Nahen Ostens zu bitten.
Der Antrag von Bosnien und Herzegowina bezieht sich auf die Unterstützung bei der Rückführung bosnischer Staatsbürger mit gültigen Reisedokumenten aus den Ländern des Nahen Ostens, einschließlich der Nutzung verfügbarer Kapazitäten von Rückführungsflügen, die von EU-Mitgliedstaaten und Mitgliedstaaten des EU-Katastrophenschutzmechanismus organisiert werden.
Das Außenministerium wird in Zusammenarbeit mit den diplomatisch-konsularischen Vertretungen von Bosnien und Herzegowina und anderen zuständigen Institutionen dem Sicherheitsministerium von Bosnien und Herzegowina die erforderlichen Daten über bosnische Staatsbürger übermitteln, die sich in den Ländern des Nahen Ostens befinden.
Für die Umsetzung der Maßnahmen aus diesem Beschluss wurden durch den Beschluss des Ministerrates von Bosnien und Herzegowina über die Genehmigung von Mitteln aus der laufenden Haushaltsreserve des Haushalts der Institutionen von Bosnien und Herzegowina 800.000 KM für das Außenministerium für die Evakuierung bosnischer Staatsbürger aus den Ländern des Nahen Ostens bereitgestellt, mit der Möglichkeit, finanzielle Unterstützung des EU-Katastrophenschutzmechanismus gemäß dessen Regeln in Anspruch zu nehmen.
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