
(Patria) - Der Ministerrat der BiH hat auf seiner heutigen Sitzung das Gutachten des Justizministeriums zum Gesetzesentwurf über Änderungen und Ergänzungen des Wahlgesetzes der BiH, dessen Vorschlag von den Abgeordneten Šemsudin Dedić, Edin Ramić, Safet Kešo, Denijal Tulumović, Amor Mašović, Nermin Mandra, Šerif Špago und Midhat Čaušević stammt, festgelegt und wird es dem Parlament der BiH vorlegen.
Das Justizministerium der BiH erinnert in seinem Gutachten an die Bedeutung des Wahlgesetzes, das den grundlegenden Rahmen für die Sicherung des Rechts jedes Bürgers auf Teilnahme am demokratischen Wahlprozess darstellt, und betont die Notwendigkeit der Durchführung von öffentlichen Konsultationen, nicht nur zur Transparenz, sondern auch zur Identifizierung potenzieller Probleme und Herausforderungen bei den vorgeschlagenen Änderungen.
Gleichzeitig wird in dem Gutachten hervorgehoben, dass für die Umsetzung dieses Gesetzesentwurfs zusätzliche Mittel im Haushalt der Institutionen und internationalen Verpflichtungen der BiH bereitgestellt werden müssen, wozu sich das Finanz- und Schatzministerium der BiH äußern sollte, insbesondere angesichts der Tatsache, dass der Betrag und die Art der Bereitstellung der benötigten finanziellen Mittel nicht präzisiert wurden.
Das Justizministerium ist der Ansicht, dass der Ministerrat der BiH der Vorschlagende für Änderungen und Ergänzungen des Wahlgesetzes sein sollte, da er über die fachlichen Kapazitäten sowohl für die Vorbereitung als auch für die Koordinierung mit anderen Institutionen und Gremien der staatlichen Verwaltung verfügt, was entscheidend für die Sicherstellung der Übereinstimmung der vorgeschlagenen Änderungen mit dem übrigen rechtlichen und regulatorischen Rahmen des Landes ist.
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