
(Patria) - Von allen Regierungsebenen in Bosnien und Herzegowina wurde heute aus Brüssel eine klare Botschaft und Verpflichtung gesendet, dass der europäische Weg Bosniens und Herzegowinas keine Alternative hat.
Die Vorsitzende des Ministerrates von BiH, Borjana Krišto, sagte nach dem zweiten hochrangigen politischen Forum zwischen der Europäischen Union und Bosnien und Herzegowina, das heute in Brüssel stattfand, dass die politischen Führer aus BiH ihre Verpflichtung bekundet hätten, mit aller Kraft auf dem Reformweg fortzufahren, um Fortschritte für alle Bürger Bosniens und Herzegowinas zu erzielen.
Der für Erweiterung und Nachbarschaft zuständige Kommissar Olivér Várhelyi fügte hinzu, dass die Europäische Union Engagement und positive Fortschritte im Hinblick auf die notwendigen und lang erwarteten Reformen in Bosnien und Herzegowina sehe.
Er ist der Ansicht, dass die Zuerkennung des Kandidatenstatus für Bosnien und Herzegowina die richtige Entscheidung war, da Ergebnisse und Entwicklungen gezeigt wurden, wie sie in unserem Land bisher nicht zu sehen waren.
„Wir sind zuversichtlich, dass BiH mehr und Besseres leisten kann, und der Ministerrat unter der Leitung von Borjana Krišto arbeitet sichtbar daran. Wir sehen große Fortschritte bei den Reformen, neue Regierungen wurden auf allen Ebenen eingerichtet, Haushaltspläne werden schnell verabschiedet, und alle politischen Parteien haben die europäischen Integrationen als Priorität anerkannt“, sagte er.
Er hob auch die bedeutenden Fortschritte bei der Verabschiedung von Reformgesetzen sowie politischen Strategien hervor.
„Es wurden politische Strategien entwickelt, die integraler Bestandteil des europäischen Weges sind. Ich möchte die Bekämpfung der Geldwäsche, Aktionspläne für Migration und Terrorismusbekämpfung oder die Umsetzung der nationalen Strategie zur Strafverfolgung von Kriegsverbrechen erwähnen. Ich denke, dass wir mit dieser Entwicklung der Ereignisse eine große Veränderung im Ansatz, eine große Veränderung in der Arbeit aller Institutionen und im Funktionieren der Institutionen im ganzen Land sehen“, erklärte Várhelyi.
Wenn dieses Engagement fortgesetzt wird, so seine Einschätzung, wird die Europäische Union bereit sein, Verhandlungen mit Bosnien und Herzegowina aufzunehmen, sobald alle Kriterien erfüllt sind. Das Treffen, so Várhelyi, habe bestätigt, dass alle Regierungsebenen in BiH diesen Prioritäten verpflichtet sind.
Abschließend sagte er, dass die Europäische Kommission den Ministerrat von BiH im März 2024 über die Fortschritte informieren werde, und betonte, dass dies ausgezeichnete Nachrichten für BiH seien, ebenso wie für die Europäische Union, da sichtbar sei, dass die Arbeit fortgesetzt werde und das Engagement für diese Prioritäten stärker sei als je zuvor, berichtet N1.
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