
Aufgrund des Verendens mehrerer hundert Rinder und des Todes mehrerer tausend Masthähnchen während der verheerenden Überschwemmungen, die Bosnien und Herzegowina im Mai dieses Jahres heimgesucht haben, wird unser Land die Fleischimporte erhöhen müssen, berichtet die bosnische Nachrichtenagentur Patria.
Experten der Veterinärmedizinischen Fakultät in Sarajevo warnen, dass Bosnien und Herzegowina bereits zuvor jedes Jahr Millionen Mark für Fleischimporte ausgegeben habe, aber aufgrund der Überschwemmungen, die eine große Anzahl von Farmen im Land zerstört haben, müsse dieser Import nun verstärkt werden. Zudem seien zusätzliche Kontrollen an den Grenzen erforderlich, um einen Missbrauch der aktuellen Situation im Land zu verhindern.
Die Bürger müssten sich jedoch keine Sorgen machen, so die Experten. Die Veterinärinspektoren des Landes verfügten über das Wissen und die Mittel, um selbst die geringsten verdächtigen Fleischlieferungen zu entdecken. Besonders wachsam seien die Inspektoren während der Sommermonate, wenn die Gefahr einer Fleischkontamination erhöht sei.
Nihad Fejzić, Dekan der Veterinärmedizinischen Fakultät in Sarajevo, bestätigte gegenüber Patria ebenfalls, dass die Bürger sich keine Sorgen um die Unbedenklichkeit von importiertem Fleisch machen müssten.
- Unser Land verfügt über gute Kontrollsysteme und gute Grenzveterinärinspektoren, daher sollte es keine Probleme geben – sagte Fejzić.
Er betont, dass Bosnien und Herzegowina Anstrengungen unternehmen müsse, um den durch die Überschwemmungen vernichteten Tierbestand so schnell wie möglich zu ersetzen, um den durch Importe verursachten Geldabfluss aus dem Land zu verringern.
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