
(Patria) - Der unabhängige Gewerkschaftsbund der Staatsbediensteten und Angestellten in den Staatsorganen, der Justiz und den öffentlichen Einrichtungen der Föderation Bosnien und Herzegowina hat heute eine Erklärung abgegeben, in der er klärt, dass der Mindestlohn von 1.000 KM und die Festlegung der Gehaltsgrundlage für Staatsbedienstete und Angestellte in der Föderation Bosnien und Herzegowina keinerlei Zusammenhang miteinander haben.
„Die Gewerkschaft hat vor der Verabschiedung des Beschlusses über die Höhe des niedrigsten Gehalts für das Jahr 2025 mit dem Kollegium der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina verhandelt. Bei dieser Gelegenheit forderte die Gewerkschaft die Einhaltung der Bestimmungen des Gesetzes über Gehälter und Vergütungen in den Regierungsbehörden der Föderation Bosnien und Herzegowina sowie des Kollektivvertrags.
Während der Verhandlungen legten die Vertreter der Gewerkschaft Analysen vor, die den Anstieg der Lebenshaltungskosten und des Durchschnittsgehalts in der Föderation Bosnien und Herzegowina im Zeitraum von 2021 bis 2024 zeigen, und wiesen auf die erheblichen Unterschiede bei den Gehältern der Beschäftigten in den staatlichen und föderalen Verwaltungsbehörden hin.
Ebenso übermittelte die Gewerkschaft die Unzufriedenheit der Mitglieder aufgrund des Anstiegs der Lebenshaltungskosten, der niedrigen Gehälter der Beschäftigten in den Verwaltungsbehörden sowie aufgrund der Nichtauszahlung von einmaligen Geldleistungen.
Wir betonen, dass die Aussagen einzelner Ökonomen, die die Gehaltsgrundlage der Beschäftigten in den Verwaltungsbehörden mit dem Mindestlohn in Verbindung bringen, nicht korrekt sind. Die Gehaltsgrundlage für Staatsbedienstete und Angestellte wird durch Gesetz und Kollektivvertrag zwischen der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina und der repräsentativen Gewerkschaft festgelegt. Ihre Höhe wird mit einem Koeffizienten multipliziert, um das Nettogehalt zu bestimmen.
Obwohl Verhandlungen über die Anwendung der Bestimmungen im Zusammenhang mit dem Mindestlohn geführt werden, bedeutet dies nicht, dass es zu einer linearen Gehaltserhöhung kommen wird. Die Korrektur der niedrigsten Einkommen erfolgt über die Koeffizienten, im Einklang mit der vereinbarten Gehaltsgrundlage.
Der unabhängige Gewerkschaftsbund bleibt der Wahrung der Rechte seiner Mitglieder verpflichtet und wird weiterhin auf einen verantwortungsvollen und transparenten Dialog mit der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina bestehen“, hieß es in der Erklärung.
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