Gesetz über die Südsüdverbindung verabschiedet

Patria
AutorPatria
19:43
Podijeli:
Gesetz über die Südsüdverbindung verabschiedet

Der Senat des Parlaments der Föderation hat den Gesetzesentwurf über die Gaspipeline Südsüdverbindung Bosnien und Herzegowina - Republik Kroatien verabschiedet.

Für das Gesetz stimmten 51 Delegierte, bei 4 Enthaltungen und 14 Gegenstimmen.

Dieses Gesetz tritt acht Tage nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Föderation Bosnien und Herzegowina in Kraft.

Kurz vor Ende der Debatte wandte sich Minister Vedran Lakić an die Delegierten und sagte, dass BH Gas das einzige Unternehmen sei, das für den Gastransport und den Bau des Transportsystems in der Föderation Bosnien und Herzegowina autorisiert sei. Er fügte hinzu, dass sich derzeit 28 Millionen auf dem Konto von BH Gas befinden und dass es keinen Zweifel daran gebe, dass dieses Unternehmen das einzige sei, das die Südsüdverbindung bauen sollte.

Lakić hob auch mehrere fachliche Qualitäten von BH Gas hervor und nannte die von BH Gas gebauten und in Betrieb genommenen oder auf Genehmigungen wartenden Transportsysteme.

Er betonte, dass BH Gas bereits eine Umstrukturierung vorgenommen habe und dass das Mandat des Aufsichtsrats morgen auslaufe und dass es bald möglich sein werde, einen neuen Aufsichtsrat im gegenseitigen Einvernehmen zu ernennen. Lakić unterstrich, dass die Süd-, West- und Nordverbindung wichtig seien, da wir dadurch einen kreisförmigen Gasfluss in Bosnien und Herzegowina schaffen würden. Wenn dieser gesamte Ring fertiggestellt sei, könnten wir sagen, dass wir unabhängig von russischem Gas seien.

Wir haben keine Zeit mehr zu warten, da in der Republika Srpska immer mehr Gas verbraucht wird, deshalb ist es wichtig, dass wir einen Gasfluss schaffen, so Lakić abschließend.

Damir Džeba, Vorsitzender des Klubs der Kroaten, erklärte, dass sie eine Pause eingelegt hätten, um eine Haltung zu entwickeln, und dass sie das Projekt Südsüdverbindung im Konsens unterstützt hätten, aber auch dagegen seien, dass Kroaten bei der Gestaltung von Politiken überstimmt werden.

„Was das Gesetz betrifft, hatten wir keinen Konsens, mit großer Mehrheit und drei abweichenden Meinungen haben wir gesagt, dass wir dagegen sind, und Zweifel an der Positionierung von BH Gas geäußert“, erklärte Džeba.

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