
(Patria) - Eine weitere erfolgreiche Rettungsaktion liegt hinter den Rettern der Bergrettung (GSS) FBiH und ein weiterer Kampf mit den Verfahren zur Nutzung von Hubschraubern für Rettungszwecke in Bosnien und Herzegowina.
„Heute Morgen gegen 11 Uhr erhielt die GSS-Station Konjic die Meldung über einen Unfall zweier ausländischer Staatsbürger auf dem Grat zwischen der Neretva-Schlucht und Rakitnica, in der Nähe des Gipfels Vis.
Elf Retter der GSS Konjic wurden sofort zum Unfallort geschickt, während zusätzliche Mitglieder sowie Retter aus anderen Städten in Bereitschaft versetzt wurden.
Die Ankunft der Retter an einem so abgelegenen Ort dauerte zwei Stunden, was für den unzugänglichen Standort zu erwarten war.
Nach der Untersuchung wurde festgestellt, dass die deutsche Staatsbürgerin (41) eine Beinverletzung hatte und aufgrund der Schwierigkeit des Geländes ein sehr langer und komplexer Transport erforderlich war.
Der Verunfallten wurde Erste Hilfe geleistet, zusätzliche Kräfte wurden zum Einsatzort geschickt, und es wurde sofort mit der Einleitung von Verfahren für Hubschrauberunterstützung und Evakuierung begonnen“, teilte die GSS FBiH mit.
Sie geben an, dass die Übermittlung der Anfragen von verschiedenen Stellen etwa fünf Stunden dauerte, während der die Retter einen äußerst anspruchsvollen Transport durch sehr unzugängliches Gelände durchführten.
„Nach fast sieben Stunden im Einsatz erwarteten sie, dass der Transport auf dem Landweg noch mindestens so lange dauern würde.
Nach vielen Drängungen der GSS wurde die Verunfallte gegen 18 Uhr mit einem Hubschrauber der EUFOR zum KCUS geflogen, wo sie medizinisch versorgt wird.
Diese schnelle und koordinierte Rettungsaktion unterstreicht einmal mehr die entscheidende Rolle von Hubschraubern bei der Bereitstellung von Notfallhilfe in schwer zugänglichen Gebieten.
Dank der Bemühungen der GSS-Teams wird die verunfallte Person schnellstmöglich die entsprechende medizinische Versorgung erhalten.
Leider sahen wir uns erneut mit einer Situation konfrontiert, in der unzureichende und komplizierte Verfahren über die Sicherheit und Gesundheit von Menschen gestellt wurden.
Wir danken der EUFOR, die ihre Ressourcen erneut in den Dienst des Schutzes von Menschenleben gestellt hat“, teilte die GSS FBiH mit.
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