
(Patria) - Nach dem gestrigen Treffen mit den Vorsitzenden der Gewerkschaftsorganisationen der kantonalen öffentlichen Versorgungsunternehmen hielten der Premierminister des Kantons Sarajevo, Nihad Uk, und der Minister für kommunale Angelegenheiten, Infrastruktur, Raumplanung, Bauwesen und Umweltschutz, Mladen Pandurević, heute ein Treffen mit den Direktoren der kantonalen öffentlichen Versorgungsunternehmen ab, wie die Regierung des Kantons Sarajevo mitteilte.
An dem Treffen nahmen die Direktoren der Unternehmen teil: Wasserversorgung und Kanalisation, Bestattungswesen, Stadtreinigung, Märkte und Basare, Parkanlagen, Fernwärme und Sarajevogas.
Die Direktoren informierten den Premierminister und den Minister über die Situation in ihren Unternehmen und bezogen sich auf die Aussagen, die auf einer kürzlichen Pressekonferenz der Gewerkschaftsvertreter gemacht wurden.
Auf der Grundlage der vorgelegten Informationen wurde festgestellt, dass in den kantonalen öffentlichen Versorgungsunternehmen der Gesamtarbeitsvertrag eingehalten wird und die Arbeitnehmerrechte auf einem höheren Niveau liegen als in anderen Bereichen des öffentlichen Sektors. Es wurde auch die Entschlossenheit des Managements betont, kontinuierlich an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Standards der Beschäftigten zu arbeiten. Die Direktoren äußerten ihre volle Unterstützung für den baldigen Beginn der Verhandlungen über einen neuen Gesamtarbeitsvertrag.
Premierminister Uk und Minister Pandurević betonten die Bedeutung eines offenen Dialogs zwischen den Gewerkschaften und dem Management der Unternehmen sowie die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit.
Es wurde geschlussfolgert, dass nur durch einen konstruktiven und gemeinsamen Ansatz aller Parteien tragfähige Lösungen gefunden werden können, die zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Zufriedenheit der Beschäftigten führen, aber auch zur Steigerung der Qualität der Dienstleistungen, die die kantonalen Versorgungsunternehmen den Bürgern des Kantons Sarajevo anbieten.
Wir erinnern daran, dass die Leiter der Gewerkschaft der kommunalen Wirtschaft und der Gewerkschaften der kantonalen öffentlichen Versorgungsunternehmen am Dienstag eine Pressekonferenz abhielten, auf der sie ernste Anschuldigungen gegen das Management erhoben, dass die Arbeitnehmerrechte beschnitten würden, die Arbeitnehmer unter Druck stünden und die Arbeitsbedingungen unbefriedigend seien. Die kritischste Situation bestehe in den Unternehmen Rad und VIK.
Die Gewerkschaft VIK wies darauf hin, dass bis Ende des Jahres ein Zusammenbruch der Wasserversorgung in Sarajevo drohe und auch die ordnungsgemäße Abfallentsorgung fraglich sei.
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