
(Patria) - Der Verband der Opfer und Zeugen des Völkermords und der Verband der Bewegung "Mütter der Enklaven Srebrenica und Žepa" haben sich heute anlässlich des 30. August, dem Internationalen Tag der Verschwundenen, mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet.
Sie erinnerten an die Erklärung und den Appell des UN-Generalsekretärs António Guterres:
"Straflosigkeit vergrößert Leid und Angst. Nach internationalem Menschenrechtsrecht haben Familien und Gesellschaften das Recht, die Wahrheit über das Geschehene zu erfahren. Ich rufe die Mitgliedsstaaten auf, dieser Verantwortung nachzukommen."
Aus den Verbänden wird betont, dass Bosnien und Herzegowina noch immer über 7.000 während der Aggression gegen unser Land Getötete nicht gefunden hat.
"Aus diesem Anlass rufen wir die Verantwortlichen auf, insbesondere jene Personen, die Kenntnis von möglichen Massen- oder Einzelgräbern haben oder haben könnten, den zuständigen Behörden Informationen zu geben, damit die Familien zur Ruhe kommen und die Strafverfolgung von Kriegsverbrechern fortgesetzt werden kann", so die Botschaft dieser Verbände.
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