
(Patria) - Mit der Niederlegung von Kränzen am Denkmal für die Ermordeten und einer Messe wurde in Trusina bei Konjic des 33. Jahrestages des Kriegsverbrechens gedacht.
Das Verbrechen ereignete sich am Morgen des 16. April 1993, als Angehörige der Spezialeinheit „Zulfikar“ der Armee der Republik Bosnien und Herzegowina (ARBiH) in das Dorf einfielen und dabei 22 Menschen töteten, darunter 15 kroatische Zivilisten und vier Soldaten des Kroatischen Verteidigungsrates (HVO).
Das Gericht von Bosnien und Herzegowina verurteilte fünf Personen, Angehörige der Militäreinheit „Zulfikar“ der ARBiH, wegen der Verbrechen in Trusina zu insgesamt 55einhalb Jahren Haft.
Vor dem Gericht von Bosnien und Herzegowina wurden Edin Džeko zu 13, Rasema Handanović zu fünf, Mensur Memić zu zehn, Nedžad Hodžić zu 12 und Nihad Bojadžić zu 15 Jahren Haft rechtskräftig verurteilt, während Dževad Salčin und Senad Hakalović freigesprochen wurden.
Zulfikar Ališpago wurde ebenfalls wegen dieses Verbrechens angeklagt, das Verfahren gegen ihn wurde jedoch bereits 2014 aufgrund seines Gesundheitszustandes abgetrennt.
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