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Die Koordinationsstelle der Bildungs- und Wissenschaftsministerien in der Föderation Bosnien und Herzegowina, bestehend aus dem föderalen Bildungs- und Wissenschaftsminister sowie den kantonalen Bildungsministern, hat auf der heutigen thematischen Sitzung in Sarajevo den Zustand der Bildungs- und Erziehungseinrichtungen in der Föderation Bosnien und Herzegowina nach den Überschwemmungen und die vorrangigen Aktionspläne erörtert.
Laut Berichten der Bildungsminister aus den Kantonen Zenica-Doboj, Tuzla und Una-Sana wurden durch die Folgen der Überschwemmungen und ausgelösten Erdrutsche in diesen drei Kantonen 51 Bildungs- und Erziehungsobjekte beschädigt, während fünf vollständig zerstört wurden, berichtet Patria.
Auf der Sitzung, die der aktuellen Problematik gewidmet war, wurde beschlossen, dass die zuständigen kantonalen Bildungsministerien in Zusammenarbeit mit den kantonalen und kommunalen Schadensbewertungskommissionen, den Zivilschutzstäben und anderen zuständigen Institutionen so schnell wie möglich endgültige Schadensschätzungen an den Schulgebäuden vornehmen, damit alle notwendigen Maßnahmen für deren Sanierung und Wiederherstellung ergriffen werden können.
Berichte über den Zustand mit Schadensschätzungen aller zerstörten und beschädigten Bildungs- und Erziehungsobjekte sind auch für potenzielle Spender unerlässlich und dienen der Festlegung von Prioritäten bei der Verteilung vorhandener Mittel des Föderalen Ministeriums für Bildung und Wissenschaft, die zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Bildungseinrichtungen in der Föderation BiH bestimmt sind und ausschließlich auf die betroffenen Gebiete in diesen fünf Kantonen ausgerichtet sein werden.
Schadensschätzungsberichte für Schulgebäude werden auch von den kantonalen Bildungsministerien der Kantone Posavina, Bosnien-Mitte und Sarajevo angefordert, deren Vertreter aus berechtigten Gründen nicht an der heutigen Sitzung teilgenommen haben.
Die Koordinationsstelle der Bildungs- und Wissenschaftsministerien in der Föderation BiH unterstützte die Initiative des föderalen Ministers Damir Mašić, die zuständigen kantonalen Bildungsministerien und öffentlichen Hochschulen um die Möglichkeit zu bitten, die Prüfungs- und Zulassungstermine für Studierende aus den überfluteten und betroffenen Gebieten in der Föderation BiH zu verlängern – so wurde aus dem Föderalen Ministerium für Bildung und Wissenschaft mitgeteilt, berichtet Patria.
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