
(Patria) - Das Srebrenica-Gedenkzentrum wird heute in Sarajevo mit Unterstützung der Regierung des Vereinigten Königreichs offene Konsultationen und die Vorstellung einer strafrechtlichen Analyse zur Leugnung des Völkermords sowie Leitlinien zur Meldung der Leugnung des Völkermords organisieren.
Diese Veranstaltung wird Rechtsexperten, Vertreter der internationalen Gemeinschaft und Organisationen zusammenbringen, die sich mit der Erforschung des Völkermords und der Leugnung historischer Fakten befassen.
Ziel ist es, die rechtlichen Rahmenbedingungen darzulegen, die bisherige Anwendung der Gesetze zu analysieren und die Herausforderungen bei der Strafverfolgung der Leugnung des Völkermords in Bosnien und Herzegowina zu diskutieren.
Die Veranstaltung wird im Rahmen des Projekts zur Selbsttragfähigkeit des Srebrenica-Gedenkzentrums durchgeführt, das von der Regierung des Vereinigten Königreichs mit dem Ziel unterstützt wird, die Kapazitäten des Zentrums zu stärken, Strategien zur finanziellen Nachhaltigkeit zu entwickeln und die rechtlichen Mechanismen zur Bewältigung der Leugnung des Völkermords zu verbessern.
Die offenen Konsultationen und die Vorstellung der strafrechtlichen Analyse zur Leugnung des Völkermords finden im Hotel "Swissotel" in Sarajevo von 12:30 bis 16:00 Uhr statt.
Presseinterviews sind für 12:45 Uhr geplant, und der Direktor des Srebrenica-Gedenkzentrums, Emir Suljagić, der Botschafter des Vereinigten Königreichs in BiH, Julian Reilly, und der Experte für Strafrecht, Almir Maljević, werden zu den Journalisten sprechen.
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