
(Patria) - Die Stromversorgung in Bosnien und Herzegowina ist in den meisten Teilen des Landes wiederhergestellt. In Sarajevo sind einige Gebiete noch ohne Strom, eine vollständige Stabilisierung wird in den nächsten Stunden erwartet.
Der Stromausfall in Bosnien und Herzegowina ereignete sich um 12:25 Uhr. Neben Bosnien und Herzegowina waren auch Teile Kroatiens, Montenegro und Albanien ohne Strom.
Der unabhängige Systembetreiber betonte, dass die Störung im Gebiet zwischen Griechenland und Albanien aufgetreten sei, sich aber auf die gesamte Region ausgeweitet habe. Die Einzelheiten der Störung werden in den kommenden Wochen ermittelt.
Um die Situation zu stabilisieren, hat die Elektroprivreda BiH Wasserkraftwerke und Wärmekraftwerke in Betrieb genommen.
Der Block im Wärmekraftwerk Kakanj soll um 18 Uhr in Betrieb gehen. Beide Blöcke des Wärmekraftwerks Tuzla sollen heute Abend gegen 20 Uhr in Betrieb sein. Dann wird eine vollständige Normalisierung der Stromversorgung in der Föderation Bosnien und Herzegowina erwartet.
Istraga.ba berichtete, dass es nach dem Zusammenbruch des Stromsystems zu einem drastischen Anstieg der Strompreise an der ungarischen Börse kam. Von 19 bis 20 Uhr beträgt der Börsenpreis für eine Megawattstunde 371 Euro.
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