
(Patria) - Alle sieben Personen, die sich an Bord eines Militärhubschraubers befanden, der in den Hoheitsgewässern Katars abgestürzt ist, kamen nach einem technischen Defekt während eines Routineeinsatzes ums Leben, teilten die katarischen und türkischen Behörden mit.
Das katarische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass der Absturz auf einen „technischen Defekt“ während einer Routineoperation zurückzuführen sei, während das Innenministerium in der ersten Mitteilung angegeben hatte, dass sechs Personen ums Leben gekommen seien und nach einer weiteren noch gesucht werde.
Inzwischen hat das türkische Verteidigungsministerium bestätigt, dass alle sieben Personen im Hubschrauber ums Leben gekommen sind.
Nach Angaben aus Ankara handelt es sich bei den Opfern um einen türkischen Soldaten und zwei Mitarbeiter des türkischen Rüstungsunternehmens Aselsan, während die übrigen vier Opfer Angehörige der katarischen Streitkräfte sind.
Das türkische Verteidigungsministerium teilte mit, dass die genaue Ursache des Unfalls in einer von den katarischen Behörden durchgeführten Untersuchung ermittelt werde.
Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass der Absturz des Hubschraubers auf feindliche Handlungen zurückzuführen ist.
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