
(Patria) - An allen Messstationen im Kanton Sarajevo werden derzeit hohe PM10-Werte verzeichnet, die von 265 Mikrogramm pro Kubikmeter am Standort Bjelava bis zu 167 µg/m³ in Hadžići reichen.
Aufgrund der Luftverschmutzung gilt die Warnung aus dem Plan der Interventionsmaßnahmen.
Laut synoptischer Prognose werden Änderungen der Wetterbedingungen, die eine Verbesserung der Luftqualität begünstigen könnten, erst zwischen Mittwoch und Donnerstag erwartet.
Bis dahin wird stabiles Wetter mit schwachem Wind und Temperaturinversion in den Morgen- und Abendstunden vorherrschen.
Wegen der stark verschmutzten Luft hat das zuständige kantonale Ministerium eine verstärkte Überwachung der derzeit geltenden Interventionsmaßnahmen gefordert.
Von allen zuständigen Inspektionen, Investoren und Bauausführenden wird verlangt, das Verbot bzw. die Einstellung grober Bauarbeiten im Freien einzuhalten, da auch Staubemissionen aus diesen Quellen zusätzlich zur Luftverschmutzung beitragen.
Es wird ein verstärkter Einsatz der Gemeinde- und der Kantonalen Stadtplanungs- und Bauinspektion bei der Umsetzung dieser Maßnahme vor Ort erwartet.
Um das erneute Aufwirbeln von Staub durch intensiven Verkehr zu reduzieren, hat das Ministerium der KJKP "Rad" angewiesen, entsprechend den Außentemperaturen mechanische und manuelle Reinigung sowie das Waschen der Verkehrswege durchzuführen.
Die Gemeinden Ilijaš, Vogošća, Hadžići und Ilidža sind verpflichtet, die Entfernung der Streufraktion von den behandelten Flächen durch die juristische Person sicherzustellen, mit der die Winterwartung der Verkehrswege vertraglich vereinbart ist.
Derzeit ist der Verkehr für Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen auf der Hauptlängsachse der Stadt, auf dem Abschnitt von Baščaršija bis Nedžarići, verboten.
Im Gebiet der vier Stadtgemeinden ist die Bewegung von Autos mit Dieselmotoren der Norm EURO2 und darunter verboten.
Das Ministerium ruft alle Wirtschafts- und Dienstleistungsbetriebe auf, die Maßnahmen einzuhalten und die Energieträger nach Möglichkeit zu ersetzen, und die Anlagen zur Erzeugung von Wärmeenergie, die feste Brennstoffe und Heizöl verwenden, die Temperatur gemäß dem Plan der Interventionsmaßnahmen zu senken.
Die Emissionen müssen regelmäßig überwacht werden, und die Emissionsberichte sind dem Ministerium vorzulegen.
Besonders appelliert wird an die Nutzer fester Energieträger, darauf zu achten, dass sie nicht durch ungeeignete Heizmethoden zusätzlich zur Luftverschmutzung beitragen, wobei daran erinnert wird, dass jede Verbrennung von Abfällen in Haushalten verboten und strafbar ist.
Das Ministerium erwartet auch eine verstärkte Inspektionstätigkeit bei industriellen und anderen "großen" Verschmutzern durch die föderale Umweltinspektion, die in deren Zuständigkeitsbereich fallen.
Die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Maßnahmen unterliegt Sanktionen, so das Ministerium.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













