
(Patria) - Die Geburt von Baby Lara Bussi Trabucco im Dorf Pagliara dei Marsi in der italienischen Region Abruzzen ist zu einem Symbol der Hoffnung in einem Land geworden, das mit einer tiefen demografischen Krise konfrontiert ist.
Lara ist das erste Baby, das seit fast 30 Jahren in diesem Dorf geboren wurde, und ihre Ankunft auf dieser Welt hat die Einwohnerzahl auf etwa 20 erhöht.
An der Taufe in der örtlichen Kirche nahm praktisch die gesamte Gemeinde teil, schreibt The Guardian.
Ihre Mutter, die Musiklehrerin Cinzia Trabucco, zog von Rom in das Heimatdorf ihres Großvaters, um ihr Kind fernab des städtischen Trubels aufzuziehen, während ihr Partner Paolo Bussi ein lokaler Bauarbeiter ist.
Italien ist seit Jahren mit dem sogenannten demografischen Winter konfrontiert – im Jahr 2024 wurde ein historischer Tiefstand bei den Geburtenzahlen verzeichnet, mit einer Fruchtbarkeitsrate von nur 1,18 Kindern pro Frau.
Der Trend ist besonders ausgeprägt in der Region Abruzzen, wo die Zahl der Neugeborenen im Jahr 2025 weiter zurückging.
Die Regierung der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni hat finanzielle Anreize wie den „Babybonus“ und monatliche Zulagen eingeführt, die auch Laras Familie erhalten hat.
Eltern und lokale Beamte warnen jedoch, dass Geld allein nicht ausreicht.
Der Mangel an Kindergärten, die Schließung von Schulen und Geburtskliniken, unsichere Arbeitsplätze und mangelnde Unterstützung für berufstätige Mütter bleiben zentrale Probleme.
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