
(Patria) - Der zuständige Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft des Kantons Sarajevo hat dem Kantonsgericht Sarajevo die Anordnung einer einmonatigen Haft für Feđa Avdić, Arabela Avdić, Branislav Papić, Alija Glavinić, Aldijan Dajidžić und Zlata Mujkić vorgeschlagen, die der Straftat der kriminellen Vereinigung im Zusammenhang mit den Straftaten unerlaubte Herstellung und Inverkehrbringen von Betäubungsmitteln, Zuhälterei und unerlaubter Waffen- und Sprengstoffbesitz verdächtigt werden. Die Haft wurde wegen der Gefahr beantragt, dass die Verdächtigen im Falle ihrer Freiheit Zeugen beeinflussen, Beweise vernichten und die Straftat wiederholen könnten.
Feđa Avdić wird verdächtigt, von Dezember 2024 bis Anfang April 2025 eine Gruppe organisiert und geleitet zu haben, deren Mitglieder die anderen Verdächtigen waren, die klar definierte Rollen und Aufgaben hatten. Für den Verdächtigen Avdić beschafften, transportierten, versteckten und verkauften sie die Drogen Kokain und Heroin im Gebiet des Kantons Sarajevo. Das Geld aus dem Verkauf wurde ihm von seiner Tochter Arabela Avdić übergeben, während Branislav Papić es für Avdić aufbewahrte. Für diese kriminellen Handlungen nutzte der Verdächtige Papić das Dienstauto der Versammlung des Kantons Sarajevo.
Für ein Gramm Kokain verdienten sie etwa 200 KM und für Heroin 70 KM. Dieselbe von Avdić organisierte Gruppe wird auch der Zuhälterei verdächtigt. Gemäß Avdićs Anordnung werden sie verdächtigt, mehrere Mädchen dazu angestiftet und verleitet zu haben, unbekannten Männern sexuelle Dienstleistungen anzubieten.
Im Rahmen der Aktion „Ata“, die auf Anordnung und unter Aufsicht des zuständigen Staatsanwalts durchgeführt wurde, wurden 13 Standorte im Gebiet des Kantons Sarajevo durchsucht. Rund 80.000 KM wurden gefunden und beschlagnahmt. Ein Kilogramm und ein halbes Kokain mit einem Marktwert von 160.000 KM. Heroin, Ecstasy und Speed, ein teurer Sportwagen, Waffen, Präzisionswaagen und Mühlen wurden gefunden.
Die Festnahmeaktion ging einer mehrmonatigen Untersuchung und besonderen Ermittlungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft KS in Zusammenarbeit mit der Föderalen Polizeibehörde und mit Unterstützung der Informations- und Sicherheitsagentur von Bosnien und Herzegowina voraus.
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