
(Patria) - Die Staatsanwaltschaft von BiH hat heute einen offiziellen Antrag an die Nationalversammlung der Republika Srpska (NSRS) gestellt, um Informationen und rechtliche Hilfe zu erhalten.
Dieser Schritt basiert, wie erläutert, auf den Bestimmungen der Strafprozessordnung von BiH und auf Informationen, die auf die mögliche Begehung mehrerer Straftaten hindeuten.
Den Angaben zufolge besteht der Verdacht auf Straftaten wie Verschwörung zur Begehung einer Straftat, Vorbereitung einer Straftat, Angriff auf die Verfassungsordnung, Nichtbefolgung von Entscheidungen des Verfassungsgerichts von BiH, des Gerichts von BiH und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sowie Behinderung eines Amtsträgers bei der Ausübung seines Amtes.
Der Antrag wurde direkt an das Büro des Präsidenten der NSRs, Nenad Stevandić, gerichtet, mit der Bitte um dringende Zusammenarbeit.
Es wurde darum gebeten, die erforderlichen Dokumente per Fax oder E-Mail zu übermitteln, um die rechtlichen Verfahren zu beschleunigen.
Wir erinnern daran, dass für morgen die Abhaltung einer Sondersitzung der NSRs angekündigt ist, bei der laut Ankündigungen die Verhinderung der Staatlichen Ermittlungs- und Schutzbehörde (SIPA) und der Staatsanwaltschaft von BiH bei der Ausübung ihrer Zuständigkeiten in der Entität Republika Srpska erörtert und beschlossen werden könnte.
In der für die morgige Sitzung vorbereiteten Information sind alle Entscheidungen bisheriger Hoher Repräsentanten und des Verfassungsgerichts von BiH aufgeführt, die nicht den Interessen des Regimes in der Republika Srpska entsprechen.
Erwähnt wird auch das Verfahren, das vor dem Gericht von BiH gegen den Präsidenten der Republika Srpska, Milorad Dodik, und den amtierenden Direktor des Amtsblatts der Republika Srpska, Miloš Lučić, läuft.
"Dass das Rechtssystem in BiH zerrüttet ist, beweist unmissverständlich auch die Tatsache, dass gegen den Präsidenten der Republika Srpska und den Direktor der Anstalt Amtsblatt der Republika Srpska ein Gerichtsverfahren wegen einer 'Straftat' geführt wird, die mit seiner Entscheidung von dem deutschen Diplomaten Christian Schmidt unter Strafe gestellt wurde.
Das bedeutet, so unmöglich es im 21. Jahrhundert auch klingen mag, die Straftat wurde von einer Person erdacht und 'in das Rechtssystem eingeführt', die in BiH die legislative, judikative und exekutive Funktion an sich gerissen hat und die als Alternative zum höchsten Gesetzgebungsorgan in BiH auftritt", heißt es unter anderem in der Information.
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